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Samstag, 27. Dezember 2014

Vegan Wednesday 5: Wiedermal Weihnachten mit omnivorer Mehrheit

Als Weihnachtsmenu gab's dieses Jahr Ofengemüse mit drei Saucen und zum Dessert Schokoladencheesecake (leider ohne Bild).


Das Ofengemüse bestand aus Karotten, Blumenkohl, Pepperoni, Lauch, Zwiebeln, Kartoffeln, Knoblauch und den Kräutern, die Omas Gewürzregal  hergab.


Dazu gab's mitgebrachte Saucen: Raita (aus Sojajoghurt, Gurken, Knoblauch und Koriander), Hummus (tja, Hummus halt) und Kürbissauce mit Hefeflocken und Miso.




Sobald man's geschafft hat, die Omnis von der Notwendigkeit von Unmengen an Gemüse zu überzeugen, steht dem leckeren Weihnachtsessen nichts mehr im Wege. Und ja, wir helfen selbstverständlich auch beim Schnippeln!

Mehr veganes Festessen gibt's hier.

Samstag, 10. Mai 2014

5 Tipps, um ungeliebtes Gemüse liebzugewinnen

In meiner Gemüseumfrage gab's auch die Option "Ich mag beim besten Willen kein Gemüse". Viele Stimmen hat sie nicht gerade erhalten, was mich als grosse Gemüsepropagandistin natürlich erfreut. Allerdings dürfte da wohl auch eine gewisse Selbstselektion stattgefunden haben...

Wie dem auch sei, nicht nur wer gar kein Gemüse mag, macht sich manchmal Gedanken, wie er oder sie die eine oder andere Gemüsesorte lieber bekommen könnte. Weil's doch so gesund ist. Oder weil man gerade zig Zucchetti von der Nachbarin geschenkt bekommen hat. Oder weil man eh jede Widrigkeit als Herausforderung betrachtet und sich einfach nicht eingestehen mag, dass einem Rosenkohl nunmal nicht schmeckt.

Hier deshalb fünf Tipps, wie man eine Gemüsesorte gern (oder lieber) bekommen kann:
  1. Das Gemüse in einem anderen Gericht verwenden (lassen) als man es bisher gegessen hat.
    Beispiele: Spinat als Palak Paneer (oder Tofu) statt Rahmspinat als Alibibeilage, Rettich als Rettichcurry statt Rettichsalat, Weisskohl als Bestandteil eines Wokgerichts statt als Sauerkraut.
    Zucchettipizza
  2. Die ungeliebte Gemüsesorten mit Gemüsesorten mischen, die man gerne mag.
    Beispiele: Wokgerichte, Ofengemüse, Curries, Suppen, Salate, Gemüsegratins.
    Pfannengemüse - Was waren nochmal die hellen Stückchen?
  3. Erwachsen tun.
    Das ist mehr eine Kopfsache. Wenn man bisher als Kind oder aufgrund gesellschaftlicher Konventionen das betreffende Gemüse nur alibimässig probiert hat, kann es vorkommen, dass man beim nächsten Probieren bereits das Nichtmögen antizipiert. Das führt dazu, dass man sich nicht wirklich auf das Schmecken dessen, was man da grad im Mund hat, einlässt, sondern es nur möglichst schnell runterschlucken will, um sich dem anderen (leckereren) Teil des Essens zu widmen. Es kann hilfreich sein, sich einzureden, dass Gemüseessen etwas ist, das weltoffene, erwachsene Menschen, zu denen wir uns doch gerne zählen, halt so tun. Wie Kaffee- oder Biertrinken, das die meisten auch nicht durchs erstmalige Probieren liebgewonnen haben. It's an acquiered taste.
    Probieren ist für Bébés, Foto von cc511
  4. Gemüse unkenntlich machen.
    Beispiele: kleinschnippeln, pürieren, entsaften, mit Sauce ertränken, (scharf) würzen, in Smoothies verstecken (funktioniert auch mit ungeliebten Früchten).
    Basilikum, Bärlauch, Petersilie oder doch Spinat? Pesto!
  5. Eine andere Konsistenz ausprobieren. Roh, gedämpft, gekocht, gebacken.
    Beispiele: rohe Zucchettispaghetti oder weiche Zucchetti im Ratatouille oder angebratene Zucchettischeiben oder Zucchettichips.
Texturvariation: Rettich als Gemüsespaghetti
Welche Gemüsesorte mögt ihr gar nicht? Welches Gemüse, das ihr früher nie mochtet, esst ihr heute gerne und wie ist's dazu gekommen?

Samstag, 26. April 2014

Gemüsesteckbrief: Blumenkohl


A.k.a. Karfiol, Minarett-Kohl (wie toll ist das denn?)
Schmeckt: Püriert (in Suppen und Saucen, die hell sein sollten, als Püree), knapp gar, angebraten; roh eher gewöhnungsbedürftig; als Curry
Schmeckt objektiv betrachtet am Besten: mit Zwiebeln angebraten, gewürzt mit Chilipulver, gerösteten Senf-, Zwiebel- und Bockshornkleesamen
Und sonst? die Blätter und den Strunk sind auch essbar (gekocht jedenfalls). Platz 2 in der Gemüseumfrage.
Ergänzungen willkommen!

Samstag, 19. April 2014

Gemüsesteckbrief: Spinat



A.k.a.
Schmeckt: gedämpft entweder mit Schärfe (z.B. Chilipulver), Säure (z.B. Essig) oder Unmengen an Salz, roh als Salat, als Pesto mit viel Knoblauch oder Füllmaterial, wenn's zu wenig Basilikum hat, aber trotzdem grün sein soll
Schmeckt objektiv betrachtet am Besten: als Salat (inkl. Stiele)
Und sonst? Die kleineren Blätter sind meist weniger spinatig als die grossen. Dafür können die grossen etwas holzig sein. Dann empfiehlt es sich, sie zu dämpfen. Platz 3 in der Gemüseumfrage.
Ergänzungen willkommen!

Samstag, 12. April 2014

Gemüsesteckbrief: Karotten



A.k.a. Möhren, Rüebli.
Schmeckt: Zu Kartoffeln, mit Currypulver, in Tomatensauce, als Salat (roh oder gekocht), Curries, im Salat, als Ofengemüse; eignet sich auch für Zwischendurch, wer's fancy mag, schält und schneidet sie zuerst und richtet sie hübsch mit Dip an.
Schmeckt objektiv betrachtet am Besten: ganz, roh.
Und sonst? Das Grün am oberen Ende ist auch essbar und – wie Grünzeug das meist so an sich hat – sogar gesund.
Ergänzungen willkommen!

Samstag, 5. April 2014

Gemüsesteckbrief: Zucchetti


A.k.a. Zucchini
Schmeckt: überall, wo Gemüse, aber kein Geschmack gewünscht ist; als Spaghetti, auf Gemüsekuchen mit getrockneten Tomaten und Pesto, roh und ein bisschen gedämpft/gebraten, sonst wässerig
Schmeckt objektiv betrachtet am Besten: Als Vehikel für Sauce
Und sonst? gibt's in Gelb und verschiedenen Grüntönen, länglich oder auch rund (zuletzt gesehen bei beyourselfstayhealthy), schmeckt nach relativ wenig
Ergänzungen willkommen!

Samstag, 29. März 2014

Gemüsesteckbrief: Wirz

Savoy Cabbage Drumhead
Foto von Dale Calder
A.k.a. Wirsing
Schmeckt: in Gemüsepfannen, als Einlage in Tomatensauce, zusammen mit Gemüsespaghetti, als Rouladen, wenn man sich die Mühe machen mag.
Schmeckt objektiv betrachtet am Besten: Weiss ich noch nicht.
Und sonst? Die dunklen (zäheren) Blätter müssen länger gekocht werden als die hellen weiter innen. Ausser man hat ein Highspeed Blender-mässiges Gebiss. Eignet sich vermutlich auch für Chips (think Grünkohlchips)
Ergänzungen willkommen!

Samstag, 22. März 2014

Gemüsesteckbrief: Rande


A.k.a. rote Bete, rote Rübe, Rettich
Schmeckt: Als Salat (roh oder gekocht), in Tomatensauce, in Curries, als Ofengemüse; überall, wo's nicht's macht, wenn das Endergebnis rötlich ist, mit Zimt, Koriander, Piment, Sternanis, Kreuzkümmel
Schmeckt objektiv betrachtet am Besten: in Tomatensauce
Und sonst? Schmeckt süsslich, eignet sich auch zum Färben, z.B. von Zuckerguss
Ergänzungen willkommen!

Samstag, 15. März 2014

Gemüsesteckbrief: Pepperoni


A.k.a. Paprika
Schmeckt: als Farbtupfer in Salat, auf Pizza, in Tomatensauce, angekokelt (ohne das Schwarze), roh
Schmeckt objektiv betrachtet am Besten: rot
Und sonst? Wozu sind grüne Pepperoni bitte gut?
Ergänzungen willkommen!

Samstag, 8. März 2014

Gemüsesteckbrief: Kürbis

Ein halber Butternusskürbis aus dem Backofen.
A.k.a.
Schmeckt: Püriert in Suppen und Saucen, in Curries, als Ofengemüse.
Schmeckt objektiv betrachtet am Besten: Geröstet im Ofen, danach mit Zimt bestreut.
Und sonst? Lässt sich besser schneiden (und ggf. Schälen), nachdem er eine Weile im Ofen war.
Ergänzungen willkommen!

Mittwoch, 5. März 2014

Vegan Wednesday 4: Blumen und Bäumchen

Wieder einmal Mittwoch, wieder einmal veganes Alltagsessen. Zum 80. Mal schon! Von mir gibt's dieses Mal nicht viel Text, aber immerhin ein paar Bilder.
Heute gab's drei gute Ks: Kohl, Kichererbsen und Kartoffeln. Ausserdem sind diese kleinen Saftorangen super!

Morgens: Gerste, Kichererbsen, Broccoli und Kabis mit Rüeblisuppe (hier teilweise noch ungekocht)
Zwischendurch Rüebli (Im Bild: Beispielrüebli)

ebenfalls zwischendurch: Orangen (im Bild: Beispielorangen) - Was sind eigentlich Saftorangen?
Eine Schüssel Blumenkohl, Gerste, Kichererbsen, Leinsamen (gewürzt mit Chilipulver, schwarzen Senfsamen und Zwiebelsamen) für die Mittagspause

Nach der Arbeit: Salat aus Chinakohl (hier der Rest, da ich vergessen habe, den Salat zu fotografieren)
Abends: Kichererbsen, Broccoli, Blumenkohl - diesmal mit Kurkuma, Ingwer, Kreuzkümmel und Chilipulver
ebenfalls Abends: Kartoffeln (hier noch ungekocht)

Samstag, 1. März 2014

Gemüsesteckbrief: Kartoffel


A.k.a. Erdapfel
Schmeckt: püriert in Suppen und Saucen oder als Kartoffelpüree (a.k.a. Kartoffelstock), gebraten als Rösti und Kartoffelpuffer, als Ofengemüse, gekocht als Gschwellti (Pellkartoffeln), als Salat.
Schmeckt objektiv betrachtet am Besten: festkochende Sorten, mit Schale, gekocht und abgekühlt. Es gibt nichts Schlimmeres als heisse Kartoffeln.
Und sonst? kleine Kartoffeln sind unglaublich viel schneller gar als grosse Kartoffeln.
Ergänzungen willkommen!

Samstag, 22. Februar 2014

Gemüsesteckbrief: Sellerie

Celeriac_1935_sfx1
Foto von pha10019

A.k.a. Knollensellerie
Schmeckt: in panierten und gebratenen Scheiben, als Ofengemüse, in kleinen Mengen in Tomatensauce
Schmeckt objektiv betrachtet am Besten: Unbekannt
Und sonst? kein Einsteigergemüse, ist gemäss der Gemüseumfrage niemandes Lieblingsgemüse.
Ergänzungen willkommen!

Samstag, 15. Februar 2014

Gemüsesteckbrief: Kabis


A.k.a. Weisskohl
Schmeckt: in Curries, in gebratenem Gemüse, als Salat, auf Gemüsekuchen
Schmeckt objektiv betrachtet am Besten: überall und zu allem
Und sonst? Gibt's in rund und in flach.
Wenn man nicht unbedingt ganze Blätter braucht (als Wraps oder so): so vierteln, dass der Strunk geviertelt wird, diesen rausschneiden und den Rest kleinschnippeln. Das Innere des Strunks ist essbar.
Ist gemäss der Gemüseumfrage niemandes Lieblingsgemüse.
Ergänzungen willkommen!

Samstag, 8. Februar 2014

Gemüsesteckbrief: Aubergine

Eggplant
Foto von NellieMcS
A.k.a. Eierfrucht, Melanzani
Schmeckt: nicht roh, angekokelt (ohne das Schwarze, z.B. als Baba Ghanoush), zu Pilzen (muss allerdings sehr viel länger gekocht werden), mit Kreuzkümmel, Pfeffer, Sojasauce oder als Auberginenpizza
Schmeckt objektiv betrachtet am Besten: Unbekannt
Und sonst? gibt's nicht nur in Schwarz. Ist gemäss der Gemüseumfrage niemandes Lieblingsgemüse.
Ergänzungen willkommen!

Samstag, 1. Februar 2014

We Have a Winner! Ergebnisse der Gemüseumfrage

Rangverkündigungen beginnen aus dramaturgischen Überlegungen üblicherweise nicht beim Gewinner. Diese schon.

Eine Weile war's ja schon abzusehen, aber dass es so klar werden würde, hätte ich nicht gedacht. Der klare Gewinner der Gemüseumfrage ist Broccoli!

Platz 1: Broccoli
Auf Platz 2 hat es ein enger Verwandter des Gewinners geschafft (weit abgeschlagen allerdings): Blumenkohl.
Platz 2: Blumenkohl
Platz 3 belegt überraschend und entgegen landläufigen Vorurteilen ein grünes Blattgemüse: Spinat.

Platz 3: Spinat
Doch es gibt auch einige Verlierer der Abstimmung. Drei Gemüsesorten haben gar keine Stimme erhalten. Offenbar niemandes Lieblingsgemüse sind Aubergine, Knollensellerie und Kabis (aka Weisskohl). Allerdings heisst das nicht, dass sie niemand mag! Wer weiss, wie die Abstimmung ausgegangen wäre, wenn man mehrere Sorten hätte auswählen können.

Danke an alle, die mitgemacht haben!

Freitag, 3. Januar 2014

Wie macht man Gemüsespaghetti?

Nun ist es soweit: Ines joins the hype. Wie bringt man Gemüse also in Spaghettiform? Beispielsweise mit einem Spiralschneider* in Sanduhrform.

Je nachdem, in welche Öffnung das Gemüse hineingeschoben wird, ergeben sich unterschiedlich dicke Gemüsefäden.

Welches Gemüse lässt sich roh vernudeln?

Was super funktioniert

- Zucchetti (Zucchini)

Die dünnere Gemüsefadenvariante

Was auch Fäden ergibt, aber weniger lange

- Karotten
- Bierrettich

Das Bierrettichgrün ist zwar nicht spiralisier- aber durchaus auch essbar.

Was nicht funktioniert

- Spitzpepperoni (Spitzpaprika), da zu hohl
- Randen (rote Bete), da zu wenig zylinderförmig

Zentral ist ebenfalls, dass das Gemüse einigermassen zylinderförmig ist und keinen zu grossen oder zu kleinen Durchmesser hat.

Fazit

Gemüsefäden ohne Sauerei zu essen, ist nicht wesentlich einfacher als Teigfäden. Ob der Spiralschneider künftig regelmässig gebraucht wird? On verra.

Gewärmte Gemüsefäden mit Currypulver

Was andere schon probiert haben

Bandnudeln mit Karotten
Mit fruchtiger Sauce
Ganz klassisch mit Bolognese
Weniger spiralig, aber auch länglich (und mit Salatgurke)

* Es soll hier nicht darum gehen, irgendein Produkt zu bewerben. Wer sich so ein Teil kaufen will, wird's - Suchmaschinen sei Dank - schon finden.

Donnerstag, 26. Dezember 2013

Vegan Wednesday: Veganes Weihnachtspotluck




Ausnahmsweise gibt's an diesem Vegan Wednesday nicht Alltags- sondern Festtagsessen. Es war schliesslich auch Weihnachten.

Die Essenzubereitung aufzuteilen hat viele Vorteile: Es erspart der Gastgeberin einiges an Arbeit, bietet Gesprächsmaterial und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass zumindest etwas so schmeckt, wie man's gerne hätte.

Apérogebäck und Kürbispüreeüberreste
Vorspeise: Apérogebäck mit verschiedensten Körnern dazu Kürbispüree mit Knoblauch und Ignwer.

Gurkensalat, Oliven, Kapernäpfel, Pilze

Hauptspeise: Risotto mit Pilzen und/oder getrockneten Tomaten und/oder gedämpften Tomaten oder sonstwas*. Dazu grünen Salat mit Walnusssauce und Gurkensalat mit Mais, Karotten und Pepperoni.

Dessert: Weihnachtskekse, Walnüsse mit Zuckerglasur, getrocknete Aprikosen mit Schokolade und Schokoladenmousse mit Birne.

Walnüsse mit Zuckerglasur und in Schokolade getauchte getrocknete Aprikosenhälften

Mousse au Chocolat mit Birnenschnitzen

Tasty as hell!


*z.B. Oliven und Kapernäpfel. Für die Nicht-Veganer/-innen gab's noch Reibkäse und irgend son Tier in Scheiben. Ausserdem hat's im Reibkäse offenbar Eiklar. The more you know...

Mittwoch, 18. Dezember 2013

Neues aus dem Konfiglas: Was spriesst?

Vor einigen Wochen hat das Sprossenglas wieder einmal den Betrieb aufgenommen. Nicht aus allen eingeweichten Samen, sind allerdings auch Sprossen geworden.

Was funktioniert hat

  • braune Linsen
  • Moth-Bohnen
  • Luzernesamen

Was nicht funktioniert hat

  • schwarze Bohnen, nur eine Bohne wurde zur Sprosse.
  • rote Linsen, etwa die Hälfte der Linsen keimte einige Millimeter, wuchs dann aber nicht weiter.
Ob das wohl an der Frische der Hülsenfrüchte liegt? Eigentlich müssten die doch alle keimfähig (gewesen) sein.

Luzerne (aka Alfalfa)-Sprossen, Lauch, Gelberbsen.