| A.k.a. | Karfiol, Minarett-Kohl (wie toll ist das denn?) |
| Schmeckt: | Püriert (in Suppen und Saucen, die hell sein sollten, als Püree), knapp gar, angebraten; roh eher gewöhnungsbedürftig; als Curry |
| Schmeckt objektiv betrachtet am Besten: | mit Zwiebeln angebraten, gewürzt mit Chilipulver, gerösteten Senf-, Zwiebel- und Bockshornkleesamen |
| Und sonst? | die Blätter und den Strunk sind auch essbar (gekocht jedenfalls). Platz 2 in der Gemüseumfrage. |
| Ergänzungen willkommen! |
Samstag, 26. April 2014
Gemüsesteckbrief: Blumenkohl
Donnerstag, 24. April 2014
The Saga Continues: Maistortillas aus vorgekochtem Maismehl
Nach meinen ursprünglichen Recherchen war ich der Auffassung, dass sich Maistortillas nur aus nixtamalisiertem Maismehl herstellen lassen, was hier wiederum nur sehr schwer und ziemlich teuer zu finden war. Das Tortilla-Rezept in der Church of Seitan hat mich dann wieder an die Maistortillas erinnert. Und wie es der Zufall manchmal so will, bin ich kürzlich in einem Laden mit indischen Lebensmitteln auf dieses Mehl gestossen:
Da es auch spanisch angeschrieben und nicht exorbitant teuer war und mir die Verpackung ausserdem mitteilte, damit liesse sich auch Tortillas herstellen, habe ich es prompt gekauft.
Um es vorweg zu nehmen (nach drei Absätzen): Nixtamalisiert ist es nicht. Es handelt sich um vorgekochtes Maismehl. Masa Harina, aus dem Maistortillas in der Regel hergestellt werden, ist ebenfalls vorgekocht, aber zusätzlich eben noch nixtamalisiert, was ihm - so sagen Leute, die sich damit auskennen - einen anderen Geschmack gibt.
Tortillas lassen sich mit Harina PAN jedoch auch herstellen. Dazu mischt man es mit der gleichen Menge Wasser und ein wenig Salz, formt Kügelchen, wallt die aus und brät sie in der Pfanne. Oder man gibt sie in eine Tortillapresse und wenn diese nicht vor Abscheu streikt, hat man einige Sekunden später ebenfalls leckere Tortillas.
Harina PAN kommt übrigens aus Venezuela und wird sowohl aus weissem wie auch aus gelbem Mais hergestellt. Das in der gelben Verpackung ist weiss, das in der orangen Gelb (intuitiv klar, oder?)
Was mich jetzt noch interessieren würde, ist, warum das mit vorgekochtem Maismehl funktioniert, mit dem hier üblichen dagegen nicht genügend zusammenhält und deshalb nicht zu funktionieren scheint. Vielleicht findet sich unter meiner Leserschaft ja eine Chemikerin oder ein Lebensmitteltechnologe, die mir da weiterhelfen können. Und auch wenn sonst jemand eine Vermutung hat, immer her damit!
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| Harina PAN |
Da es auch spanisch angeschrieben und nicht exorbitant teuer war und mir die Verpackung ausserdem mitteilte, damit liesse sich auch Tortillas herstellen, habe ich es prompt gekauft.
Um es vorweg zu nehmen (nach drei Absätzen): Nixtamalisiert ist es nicht. Es handelt sich um vorgekochtes Maismehl. Masa Harina, aus dem Maistortillas in der Regel hergestellt werden, ist ebenfalls vorgekocht, aber zusätzlich eben noch nixtamalisiert, was ihm - so sagen Leute, die sich damit auskennen - einen anderen Geschmack gibt.
Tortillas lassen sich mit Harina PAN jedoch auch herstellen. Dazu mischt man es mit der gleichen Menge Wasser und ein wenig Salz, formt Kügelchen, wallt die aus und brät sie in der Pfanne. Oder man gibt sie in eine Tortillapresse und wenn diese nicht vor Abscheu streikt, hat man einige Sekunden später ebenfalls leckere Tortillas.
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| Die Anleitung auf der Verpackung |
Was mich jetzt noch interessieren würde, ist, warum das mit vorgekochtem Maismehl funktioniert, mit dem hier üblichen dagegen nicht genügend zusammenhält und deshalb nicht zu funktionieren scheint. Vielleicht findet sich unter meiner Leserschaft ja eine Chemikerin oder ein Lebensmitteltechnologe, die mir da weiterhelfen können. Und auch wenn sonst jemand eine Vermutung hat, immer her damit!
Sonntag, 20. April 2014
When Life Gives You Lemons... mach Zitronenkuchen draus
Osterkuchen wird (zumindest in der Schweiz) mit Reis gemacht. Das fand ich - besonders angesichts der Tatsache, dass man das gar nicht unbedingt denken würde, wenn man ein Stück davon isst - ziemlich cool. Schmecken tut's meiner Meinung nach nämlich ziemlich quarkig. Oder - wenn man aus Weltgegenden stammt, in denen Käsekuchen nicht üblicherweise aus Hartkäse hergestellt wird - wohl irgendwie auch käsig.
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| Zitronenquarkkuchen mit Zitronenrindedekoration |
Ähnlich ist's auch bei diesem Zitronenkuchen. Meine Wenigkeit würde diesen Kuchen unvoreingenommen wohl Quarktorte nennen, andere nennen ihn eben Käsekuchen, Cheesecake oder - mangels tatsächlichem Käse - Teasecake. Reis enthält er nicht, dafür aber Hirse. Und Nüsse. Und sonst allerhand nette Dinge.
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| Nahaufnahme vom blind gebackenen Tortenboden |
Normalerweise würde man an dieser Stelle wohl das Rezept posten. Da das Rezept für diesen Zitronenkäsekuchen schon in diversen Variationen im Internet verfügbar ist, belasse ich es an dieser Stelle bei einigen Hinweisen auf die besten Rezepte, auf die ich in meiner - natürlich selbst für Desserts obligatorischen - Recherche gestossen bin.
- Lemon Teasecake bei food and blood
- Lemon-Lime-Teasecake mit einem ölfreien Nussboden bei My Adventures Testing 1000 Vegan Recipes (kein Rezept, aber ein hilfreicher Bericht)
- Uncheesecake mit einem Boden aus geriebenem Teig und Beerentopping bei The Vegan Recipe Box
- Lemon Teasecake im Ultimate Uncheese Cookbook von Jo Stepaniak
- Wie man ohne fancy Reibe zu Zitronenschale kommt von Egbert Fitzwilly (für die Deko habe ich einen Teil der Schale einfach ein bisschen in Zuckerwasser köcheln lassen)
Ob das wohl auch mit anderen Geschmacksrichtungen funktionieren würde?
Kennt ihr sonst noch Kuchenrezepte, die Zutaten enthalten, die man nicht in einem Kuchen vermuten würde?
Samstag, 19. April 2014
Gemüsesteckbrief: Spinat
| A.k.a. | |
| Schmeckt: | gedämpft entweder mit Schärfe (z.B. Chilipulver), Säure (z.B. Essig) oder Unmengen an Salz, roh als Salat, als Pesto mit viel Knoblauch oder Füllmaterial, wenn's zu wenig Basilikum hat, aber trotzdem grün sein soll |
| Schmeckt objektiv betrachtet am Besten: | als Salat (inkl. Stiele) |
| Und sonst? | Die kleineren Blätter sind meist weniger spinatig als die grossen. Dafür können die grossen etwas holzig sein. Dann empfiehlt es sich, sie zu dämpfen. Platz 3 in der Gemüseumfrage. |
| Ergänzungen willkommen! |
Samstag, 12. April 2014
Gemüsesteckbrief: Karotten
| A.k.a. | Möhren, Rüebli. |
| Schmeckt: | Zu Kartoffeln, mit Currypulver, in Tomatensauce, als Salat (roh oder gekocht), Curries, im Salat, als Ofengemüse; eignet sich auch für Zwischendurch, wer's fancy mag, schält und schneidet sie zuerst und richtet sie hübsch mit Dip an. |
| Schmeckt objektiv betrachtet am Besten: | ganz, roh. |
| Und sonst? | Das Grün am oberen Ende ist auch essbar und – wie Grünzeug das meist so an sich hat – sogar gesund. |
| Ergänzungen willkommen! |
Samstag, 5. April 2014
Gemüsesteckbrief: Zucchetti
| A.k.a. | Zucchini |
| Schmeckt: | überall, wo Gemüse, aber kein Geschmack gewünscht ist; als Spaghetti, auf Gemüsekuchen mit getrockneten Tomaten und Pesto, roh und ein bisschen gedämpft/gebraten, sonst wässerig |
| Schmeckt objektiv betrachtet am Besten: | Als Vehikel für Sauce |
| Und sonst? | gibt's in Gelb und verschiedenen Grüntönen, länglich oder auch rund (zuletzt gesehen bei beyourselfstayhealthy), schmeckt nach relativ wenig |
| Ergänzungen willkommen! |
Freitag, 4. April 2014
Ist veganes Essen teuer? Hier gibt's gratis Veganersenf
Ich find's ja immer super, wenn sich jemand dafür entscheidet, irgendwas in seinem oder ihrem Leben künftig vegan(er) zu gestalten. Da scheinen mir die Gründe dafür erst einmal sekundär.
Nun habe ich aber schon vernommen, wie sich frischgebackene Challengeveganer darüber aufgeregt haben, dass das vegane Zeug immer so teuer sei und offenbar soll's auch schon gesundheitsbewusste Protoveganerinnen gegeben haben, die vor den hohen Bioladenpreisen von veganem Essen zurückgeschreckt sind.
Ich hatte mir also überlegt, einen Post darüber zu schreiben, dass veganes Essen und veganes Leben überhaupt nicht teuer sein muss. Doch dann habe ich mich dran erinnert, dass ich ja selten die erste Person ever bin, der irgendwas auffällt, weshalb ich an dieser Stelle primär auf folgende lesenswerte Texte hinweisen möchte:
9 Tipps für Neuveganer_innen ohne viel Geld
Von Superfoods und mysteriösen Geldflüssen
Wieso Nichtkochen teuer ist
Sekundär natürlich doch noch mein Senf dazu: Vegane Ernährung ist so teuer, wie man sie sich macht. Das ist nicht anders als bei unveganer Ernährung:
Nun habe ich aber schon vernommen, wie sich frischgebackene Challengeveganer darüber aufgeregt haben, dass das vegane Zeug immer so teuer sei und offenbar soll's auch schon gesundheitsbewusste Protoveganerinnen gegeben haben, die vor den hohen Bioladenpreisen von veganem Essen zurückgeschreckt sind.
| Vegan Food Haul von extra-minty |
9 Tipps für Neuveganer_innen ohne viel Geld
Von Superfoods und mysteriösen Geldflüssen
Wieso Nichtkochen teuer ist
Sekundär natürlich doch noch mein Senf dazu: Vegane Ernährung ist so teuer, wie man sie sich macht. Das ist nicht anders als bei unveganer Ernährung:
- Fancy Foods (a.k.a. Superfoods, Gourmetzeug) kosten mehr, weil sie als besonders edel/super/whatever gelten oder die Herstellung aufwändig ist.
- Lösung: Sich weniger fancy ernähren und seine Fancyness aus anderen Quellen als der Ernährung schöpfen.
- Biolebensmittel kosten mehr, weil die externen Kosten, die bei deren Herstellung anfallen, nicht nachfolgenden Generationen oder anderen Lebewesen belastet, sondern eben im Lebensmittelpreis integriert werden.
- Lösung: Konventionell produzierte Lebensmittel kaufen und mit dem schlechten Gewissen leben oder sich dafür engagieren, dass bio konventionell wird.
- Lebensmittel, die von Menschen produziert werden, die faire Löhne erhalten (was auch immer das heissen mag), kosten mehr, weil der Courant Normal halt unfaire Entlöhnung ist.
- Lösung: s.o. bei Bio
- Economics of Scale: Zeug, das mehr gekauft wird, kostet regelmässig weniger als wenn es weniger nachgefragt wird, weil die Fixkosten nicht proportional zur produzierten Stückzahl sind (sondern eben fix).
- Lösung: alle Freund/-innen dazu ermutigen, veganes Fertigzeug zu kaufen, damit es billiger wird ;-)
| Reis, Bohnen und Gemüse - Foto von Miikka H |
Und tertiär noch einige Linktipps für die Hochpreisinsel Europas:
- FB-Gruppe zu allen möglichen veganen Produkten, die's in der Schweiz so gibt (z.B. in der Migros)
- Food Sharing: Essenskörbe verschenken und geschenkt bekommen.
- Für Früchte, Gemüse, Getreide und Hülsenfrüchte zu erschwinglichen Preisen: Türkische Supermärkte (z.B. Alima)
- Und wer immer mal wieder etwas Neues in der Küche braucht, kann sein Glück auch einmal in einem Asienladen versuchen (z.B. New Asia Market, Aggarwal)
Gibt es Nahrungsmittel/Gerichte, die ihr nicht so oft esst, weil sie euch zu teuer sind (vegane oder auch andere)?
Sonntag, 30. März 2014
Küchenexperimente: Holzjoghurt
Die Idee
Ich muss zugeben, dass ist beim ersten Durchlesen des Sojajoghurtrezepts von SalieriC ein wenig eingeschüchtert war: So präzises Arbeiten war da gefordert und dann auch noch Hygiene wie in einem Operationssaal!Aus diesem Grund und weil ich Sojajoghurt höchstens ab und zu zum Kochen, aber sonst nicht regelmässig verwende, habe ich das Projekt "Sojajoghurt" erst einmal auf Eis gelegt.
Tiefgekühlt blieb es dort einmal bis ich kürzlich bei Cooketteria von Lactobazillen gelesen habe, die auf Bäumen leben. Wo gibt's denn sowas!
| Die blühende Kornelkirsche - gelb wie Forsythien, aber einheimisch. Foto von Roberto Verzo |
Ermutigt vom Umstand, dass diese Bazillen - anders als ihr Name vermuten liessen - offenbar auch Sojamilch in Joghurt verwandeln können, wenn man sie lässt, machte ich mich auf die Suche nach einem Kornelkirschbaum. In der Schweiz nennt man diese Gewächse übrigens Tierlibäume und die Beeren dran Tierlibeeren. Fragt mich nicht, warum.
Da im Moment ausser Forsythien kaum etwas Gelbes zu blühen scheint, war ein solcher Strauch - trotz meiner Unkenntnis der lokalen (sind wir ehrlich: jeglicher) Fauna - relativ schnell ausgemacht.
Das Vorgehen
Anschliessend bin ich fast wie in Cooketterias Anleitung beschrieben vorgegangen: Ein Ästchenstückchen in ein zwei kleine, mit heissem Wasser abgespühlten Einmachgläsern gelegt, mit lauwarmer Sojamilch aufgegossen, Deckel drauf und auf die Heizung gestellt. Joghurtbereiter oder Backofenlampe habe ich leider nicht. Mein vorsintflutlicher Aussentermometer meint aber, dass über der Heizung bei mir ungefähr 38 °C herrschen. Dann habe ich gewartet. Schlussendlich ist meine Sojamilch etwa 26 Stunden unbeaufsichtigt herumgestanden (Wer denkt schon am Morgen vor der Arbeit daran, die Sojamilch von der Heizung zu nehmen).Ideal war das sicherlich nicht. Laut SalieriCs Rezept sollte man das Zeug spätestens nach 11 Stunden in den Kühlschrank stellen und auch Cooketteria hatte "nur" 18 Stunden veranschlagt.
Das Ergebnis
Fest ist's geworden. Nicht hieb- und stichfest, aber zumindest konsistenzmässig an Joghurt erinnernd. Schmecken tut's säuerlich - halt wie Joghurt. Ob's anders schmeckt als gekauftes Sojajoghurt, kann ich mangels direkter Vergleichsmöglichkeit schlecht beurteilen. Anders als die Sojamilch (übrigens gekaufte von der Migros) schmeckt das Tierlibeerenjoghurt auf jeden Fall.
Ob's für den Verzehr für alles und jeden unbedenklich ist, kann ich ebenfalls nicht sagen. Bisher hab ich ihn offenbar unbeschadet überlebt. Die Ästchen habe ich allerdings nicht gegessen.
Samstag, 29. März 2014
Gemüsesteckbrief: Wirz
| Foto von Dale Calder |
| A.k.a. | Wirsing |
| Schmeckt: | in Gemüsepfannen, als Einlage in Tomatensauce, zusammen mit Gemüsespaghetti, als Rouladen, wenn man sich die Mühe machen mag. |
| Schmeckt objektiv betrachtet am Besten: | Weiss ich noch nicht. |
| Und sonst? | Die dunklen (zäheren) Blätter müssen länger gekocht werden als die hellen weiter innen. Ausser man hat ein Highspeed Blender-mässiges Gebiss. Eignet sich vermutlich auch für Chips (think Grünkohlchips) |
| Ergänzungen willkommen! |
Samstag, 22. März 2014
Gemüsesteckbrief: Rande
| A.k.a. | rote Bete, rote Rübe, Rettich |
| Schmeckt: | Als Salat (roh oder gekocht), in Tomatensauce, in Curries, als Ofengemüse; überall, wo's nicht's macht, wenn das Endergebnis rötlich ist, mit Zimt, Koriander, Piment, Sternanis, Kreuzkümmel |
| Schmeckt objektiv betrachtet am Besten: | in Tomatensauce |
| Und sonst? | Schmeckt süsslich, eignet sich auch zum Färben, z.B. von Zuckerguss |
| Ergänzungen willkommen! |
Samstag, 15. März 2014
Gemüsesteckbrief: Pepperoni
| A.k.a. | Paprika |
| Schmeckt: | als Farbtupfer in Salat, auf Pizza, in Tomatensauce, angekokelt (ohne das Schwarze), roh |
| Schmeckt objektiv betrachtet am Besten: | rot |
| Und sonst? | Wozu sind grüne Pepperoni bitte gut? |
| Ergänzungen willkommen! |
Samstag, 8. März 2014
Gemüsesteckbrief: Kürbis
| Ein halber Butternusskürbis aus dem Backofen. |
| A.k.a. | |
| Schmeckt: | Püriert in Suppen und Saucen, in Curries, als Ofengemüse. |
| Schmeckt objektiv betrachtet am Besten: | Geröstet im Ofen, danach mit Zimt bestreut. |
| Und sonst? | Lässt sich besser schneiden (und ggf. Schälen), nachdem er eine Weile im Ofen war. |
| Ergänzungen willkommen! |
Freitag, 7. März 2014
Rezept: Banausenbrownies
"Fehlkäufe - trotzdem zu schade für die Tonne!"
Das Thema von Jessis Kochchallenge sind diesmal Fehlkäufe, aus denen schliesslich doch noch etwas wurde. Etwas Essbares, versteht sich. Das kann ich von den meisten meiner Fehlkäufe leider nicht behaupten, denn die meisten meiner Fehlkäufe betreffen wunderschöne Schuhe, die halt leider nicht bequem genug sind, um sie tatsächlich im Alltag zu tragen.
Dennoch finden sich in meinem Haushalt manchmal auch Fehlkäufe kulinarischer Art. So zuletzt auch nach Weihnachten. Das lag daran, dass sich liebe Menschen Gedanken gemacht haben, was für Schokolade denn in eine vegane Ernährung passt. Das wenig überraschende Ergebnis daraus war, dass ich ziemlich viel ziemlich dunkle Schokolade zu Weihnachten bekommen habe.
Connaisseure würden sich danach die Finger lecken. Ganz anders Schokobanausinnen wie ich, die am liebsten möglichst helle (Reis)milchschokolade essen. Ja, ich weiss, mein Vegab Street Cred leidet dadurch ungemein - Sorry! Sagt drum auch niemandem weiter, dass ich aus den mit hochprozentiger Schokolade überzogenen Mandeln und den exquisiten Tartufi dolci del Piemonte Brownies gebacken habe...
1 Cup* Wasser
2 EL geschrotete Leinsamen
1 Cup* Zucker
1/2 Cup* Öl
2 Cups* Mehl
2 TL Backpulver
ein bisschen Vanille
1 TL Salz
1/2 Cup* Kakaopulver
1 Cup* Nüsse (bei mir die Schokomandeln), gehackt oder ganz - wie man sie halt mag
200 Gramm zerkleinerte schwarze Truffes mit Haselnüssen drin (oder wohl sonstige dunkle Schokolade. Meine war ziemlich weich.)
Zubereitung: Die "nassen" Zutaten (inkl. Zucker) mischen und stehen lassen, damit die Leinsamen quellen können. Währenddessen die trockenen Zutaten mischen. Schliesslich beides mit den Fehlkäufen (oder deren Ersatz) mischen.
Backen: 30 Minuten bei 190°C. In meinem Gasbackofen jedenfalls.
Schliesslich das ganze auskühlen lassen, schneiden und auf einem Gitter ganz erkalten lassen. Schmeckt vorzüglich!
Allen, die keine Pralinés zu verwerten haben oder lieber gesunde Brownies backen möchten, lege ich nahe, das Rezept von Vegan in Berlin auszuprobieren und davon zu berichten!
*Cups sind Tassen - ein fürs Backen nur bedingt geeignetes Mass, da damit ein Volumen gemeint ist. Man denke da beispielsweise an die Nüsse, deren Volumen stark von der Stückgrösse abhängt während das Gewicht sich einfach vergleichen lässt. Das Rezept verwendet Cups, weil im Originalrezept welche verwendet werden und mein Messbecher das auch drauf hat.
Das Thema von Jessis Kochchallenge sind diesmal Fehlkäufe, aus denen schliesslich doch noch etwas wurde. Etwas Essbares, versteht sich. Das kann ich von den meisten meiner Fehlkäufe leider nicht behaupten, denn die meisten meiner Fehlkäufe betreffen wunderschöne Schuhe, die halt leider nicht bequem genug sind, um sie tatsächlich im Alltag zu tragen.
Dennoch finden sich in meinem Haushalt manchmal auch Fehlkäufe kulinarischer Art. So zuletzt auch nach Weihnachten. Das lag daran, dass sich liebe Menschen Gedanken gemacht haben, was für Schokolade denn in eine vegane Ernährung passt. Das wenig überraschende Ergebnis daraus war, dass ich ziemlich viel ziemlich dunkle Schokolade zu Weihnachten bekommen habe.
Connaisseure würden sich danach die Finger lecken. Ganz anders Schokobanausinnen wie ich, die am liebsten möglichst helle (Reis)milchschokolade essen. Ja, ich weiss, mein Vegab Street Cred leidet dadurch ungemein - Sorry! Sagt drum auch niemandem weiter, dass ich aus den mit hochprozentiger Schokolade überzogenen Mandeln und den exquisiten Tartufi dolci del Piemonte Brownies gebacken habe...
Rezept für Banausenbrownies
Zutaten für eine Form mit der Grösse von etwa 600 cm^2:1 Cup* Wasser
2 EL geschrotete Leinsamen
1 Cup* Zucker
1/2 Cup* Öl
2 Cups* Mehl
2 TL Backpulver
ein bisschen Vanille
1 TL Salz
1/2 Cup* Kakaopulver
1 Cup* Nüsse (bei mir die Schokomandeln), gehackt oder ganz - wie man sie halt mag
200 Gramm zerkleinerte schwarze Truffes mit Haselnüssen drin (oder wohl sonstige dunkle Schokolade. Meine war ziemlich weich.)
Zubereitung: Die "nassen" Zutaten (inkl. Zucker) mischen und stehen lassen, damit die Leinsamen quellen können. Währenddessen die trockenen Zutaten mischen. Schliesslich beides mit den Fehlkäufen (oder deren Ersatz) mischen.
Backen: 30 Minuten bei 190°C. In meinem Gasbackofen jedenfalls.
Schliesslich das ganze auskühlen lassen, schneiden und auf einem Gitter ganz erkalten lassen. Schmeckt vorzüglich!
Allen, die keine Pralinés zu verwerten haben oder lieber gesunde Brownies backen möchten, lege ich nahe, das Rezept von Vegan in Berlin auszuprobieren und davon zu berichten!
*Cups sind Tassen - ein fürs Backen nur bedingt geeignetes Mass, da damit ein Volumen gemeint ist. Man denke da beispielsweise an die Nüsse, deren Volumen stark von der Stückgrösse abhängt während das Gewicht sich einfach vergleichen lässt. Das Rezept verwendet Cups, weil im Originalrezept welche verwendet werden und mein Messbecher das auch drauf hat.
Hörtipp: The Beasts Within
Soll man Tiere wie Kinder behandeln? Ist es gerechtfertigt, Tiere zu bestrafen? Was tun, wenn fremde Tiere mein Essen wegfressen?
Diese und ähnliche Fragen werden in dieser Folge von Backstory aus historischem Blickwinkel beleuchtet. Thematisiert wird die Geschichte der Tierhaltung in den USA.
Hier geht's zur Folge.
BackStory gibt's auch als Podcast, den man (etwa auf iTunes) abonnieren und unterwegs hören kann. Ist regelmässig durchaus hörenswert, wenn man sich für historische Themen interessiert und sich über die US-Zentriertheit nicht aufregt.
Diese und ähnliche Fragen werden in dieser Folge von Backstory aus historischem Blickwinkel beleuchtet. Thematisiert wird die Geschichte der Tierhaltung in den USA.
Hier geht's zur Folge.
BackStory gibt's auch als Podcast, den man (etwa auf iTunes) abonnieren und unterwegs hören kann. Ist regelmässig durchaus hörenswert, wenn man sich für historische Themen interessiert und sich über die US-Zentriertheit nicht aufregt.
Mittwoch, 5. März 2014
Vegan Wednesday 4: Blumen und Bäumchen
Wieder einmal Mittwoch, wieder einmal veganes Alltagsessen. Zum 80. Mal schon! Von mir gibt's dieses Mal nicht viel Text, aber immerhin ein paar Bilder.
Heute gab's drei gute Ks: Kohl, Kichererbsen und Kartoffeln. Ausserdem sind diese kleinen Saftorangen super!
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| Morgens: Gerste, Kichererbsen, Broccoli und Kabis mit Rüeblisuppe (hier teilweise noch ungekocht) |
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| Zwischendurch Rüebli (Im Bild: Beispielrüebli) |
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| ebenfalls zwischendurch: Orangen (im Bild: Beispielorangen) - Was sind eigentlich Saftorangen? |
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| Eine Schüssel Blumenkohl, Gerste, Kichererbsen, Leinsamen (gewürzt mit Chilipulver, schwarzen Senfsamen und Zwiebelsamen) für die Mittagspause |
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| Nach der Arbeit: Salat aus Chinakohl (hier der Rest, da ich vergessen habe, den Salat zu fotografieren) |
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| Abends: Kichererbsen, Broccoli, Blumenkohl - diesmal mit Kurkuma, Ingwer, Kreuzkümmel und Chilipulver |
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| ebenfalls Abends: Kartoffeln (hier noch ungekocht) |
Samstag, 1. März 2014
Gemüsesteckbrief: Kartoffel
| A.k.a. | Erdapfel |
| Schmeckt: | püriert in Suppen und Saucen oder als Kartoffelpüree (a.k.a. Kartoffelstock), gebraten als Rösti und Kartoffelpuffer, als Ofengemüse, gekocht als Gschwellti (Pellkartoffeln), als Salat. |
| Schmeckt objektiv betrachtet am Besten: | festkochende Sorten, mit Schale, gekocht und abgekühlt. Es gibt nichts Schlimmeres als heisse Kartoffeln. |
| Und sonst? | kleine Kartoffeln sind unglaublich viel schneller gar als grosse Kartoffeln. |
| Ergänzungen willkommen! |
Samstag, 22. Februar 2014
Gemüsesteckbrief: Sellerie
| Foto von pha10019 |
| A.k.a. | Knollensellerie |
| Schmeckt: | in panierten und gebratenen Scheiben, als Ofengemüse, in kleinen Mengen in Tomatensauce |
| Schmeckt objektiv betrachtet am Besten: | Unbekannt |
| Und sonst? | kein Einsteigergemüse, ist gemäss der Gemüseumfrage niemandes Lieblingsgemüse. |
| Ergänzungen willkommen! |
Freitag, 21. Februar 2014
Bloghopping: 11 Destinationen
Anne von Genussvoll Gesund hat u.a. mir netterweise den sog. Liebster Award verliehen. Danke!
Das bedeutet für diesen Blog hier, dass ich ihre Fragen beantworten werde.
Das bedeutet für diesen Blog hier, dass ich ihre Fragen beantworten werde.
Mittwoch, 19. Februar 2014
Soulfood
Das erste Stichwort, das mir zu "Soul Food" eingefallen ist, war "Cultural Appropriation". Ich weiss nicht, wie das Konezpt auf Deutsch heisst und ich kenne mich damit ehrlich gesagt auch nicht wirklich aus. Dass ich das Stichwort nicht mit einem bestimmten Gericht verbinde, liegt wohl auch daran, dass es sich bei "Soul Food" nicht um ein Konzept handelt, mit dem ich aufgewachsen wäre. Gleiches gilt auch für die deutsche Übersetzung "Seelenfutter" (oder "Seelenkost", wie Wikipedia meint).
Vom Konzept her meint Seelenfutter wohl Nahrung, die einem warm ums Herz werden lässt, weil man positive Erinnerungen daran hat.
Nun ist das mit dem Essen, das man von früher kennt und mag halt so ne Sache. Vielen, die sich mit Ernährung auseinandergesetzt haben, wird es schwer fallen, die Gerichte mit der kindlichen Unbeschwertheit zu geniessen, mit der sie sie früher gegessen haben. Mir geht das jedenfalls so. Gedanken an verstopfte Arterien, Tierleid, Milchpropaganda und zweifelhafte Agrarpolitik stören den Seelentrösteffekt doch ungemein.
Eine weitere Möglichkeit bietet die Abstraktion, welche aber ihrerseits aber das gleiche bewirkt. Brei an sich bietet der Seele halt etwas anderes als der Griesbrei von <Bezugsperson X>.
Schliesslich bleibt einem noch, neue positive Erinnerungen zu schaffen, die beim Hervorholen der Seele gut tun. Und das dauert halt seine Zeit. So weit bin ich noch nicht.
Wenn euch interessiert, was andere Leute so unter Soulfood verstehen, schaut doch bei Jessi rein.
| Gebratene Kochbananen - Was für die eine fremd und exotisch klingt, wärmt des anderens Seele. |
Vom Konzept her meint Seelenfutter wohl Nahrung, die einem warm ums Herz werden lässt, weil man positive Erinnerungen daran hat.
Nun ist das mit dem Essen, das man von früher kennt und mag halt so ne Sache. Vielen, die sich mit Ernährung auseinandergesetzt haben, wird es schwer fallen, die Gerichte mit der kindlichen Unbeschwertheit zu geniessen, mit der sie sie früher gegessen haben. Mir geht das jedenfalls so. Gedanken an verstopfte Arterien, Tierleid, Milchpropaganda und zweifelhafte Agrarpolitik stören den Seelentrösteffekt doch ungemein.
Was also tun?
Eine Möglichkeit ist es, die entsprechenden Gerichte anzupassen (kennt man als sich vegan ernährende Person). Nur schmeckt's halt jeweils nicht gleich. Nicht unbedingt schlechter, aber halt anders und wenn's anders schmeckt, funktioniert das mit den Erinnerungen halt nicht so.Eine weitere Möglichkeit bietet die Abstraktion, welche aber ihrerseits aber das gleiche bewirkt. Brei an sich bietet der Seele halt etwas anderes als der Griesbrei von <Bezugsperson X>.
Schliesslich bleibt einem noch, neue positive Erinnerungen zu schaffen, die beim Hervorholen der Seele gut tun. Und das dauert halt seine Zeit. So weit bin ich noch nicht.
Wenn euch interessiert, was andere Leute so unter Soulfood verstehen, schaut doch bei Jessi rein.
Samstag, 15. Februar 2014
Gemüsesteckbrief: Kabis
| A.k.a. | Weisskohl |
| Schmeckt: | in Curries, in gebratenem Gemüse, als Salat, auf Gemüsekuchen |
| Schmeckt objektiv betrachtet am Besten: | überall und zu allem |
| Und sonst? | Gibt's in rund und in flach. Wenn man nicht unbedingt ganze Blätter braucht (als Wraps oder so): so vierteln, dass der Strunk geviertelt wird, diesen rausschneiden und den Rest kleinschnippeln. Das Innere des Strunks ist essbar. Ist gemäss der Gemüseumfrage niemandes Lieblingsgemüse. |
| Ergänzungen willkommen! |
Mittwoch, 12. Februar 2014
Themenmusik: Ziffern in Künstlernamen
In der Rubrik "Themenmusik" erscheint hier ab und zu Musik, die auf den ersten Blick nicht besonders viel gemeinsam hat, auf den zweiten aber eben irgendwie schon. Mal sind die Gemeinsamkeiten banal, manchmal auch weniger.
Heute: Ziffern in Künstlernamen.
4 Non Blondes - What's Up
999 - Found Out Too Late
L7 - Everglade
Welche Lieder eines Künstlerin, eines Künstlers oder einer Gruppe mit mindestens einer Ziffer im Namen mögt ihr gerade?
Heute: Ziffern in Künstlernamen.
4 Non Blondes - What's Up
999 - Found Out Too Late
L7 - Everglade
Welche Lieder eines Künstlerin, eines Künstlers oder einer Gruppe mit mindestens einer Ziffer im Namen mögt ihr gerade?
Samstag, 8. Februar 2014
Gemüsesteckbrief: Aubergine
| Foto von NellieMcS |
| A.k.a. | Eierfrucht, Melanzani |
| Schmeckt: | nicht roh, angekokelt (ohne das Schwarze, z.B. als Baba Ghanoush), zu Pilzen (muss allerdings sehr viel länger gekocht werden), mit Kreuzkümmel, Pfeffer, Sojasauce oder als Auberginenpizza |
| Schmeckt objektiv betrachtet am Besten: | Unbekannt |
| Und sonst? | gibt's nicht nur in Schwarz. Ist gemäss der Gemüseumfrage niemandes Lieblingsgemüse. |
| Ergänzungen willkommen! |
Samstag, 1. Februar 2014
We Have a Winner! Ergebnisse der Gemüseumfrage
Rangverkündigungen beginnen aus dramaturgischen Überlegungen üblicherweise nicht beim Gewinner. Diese schon.
Eine Weile war's ja schon abzusehen, aber dass es so klar werden würde, hätte ich nicht gedacht. Der klare Gewinner der Gemüseumfrage ist Broccoli!
Auf Platz 2 hat es ein enger Verwandter des Gewinners geschafft (weit abgeschlagen allerdings): Blumenkohl.
Platz 3 belegt überraschend und entgegen landläufigen Vorurteilen ein grünes Blattgemüse: Spinat.
Doch es gibt auch einige Verlierer der Abstimmung. Drei Gemüsesorten haben gar keine Stimme erhalten. Offenbar niemandes Lieblingsgemüse sind Aubergine, Knollensellerie und Kabis (aka Weisskohl). Allerdings heisst das nicht, dass sie niemand mag! Wer weiss, wie die Abstimmung ausgegangen wäre, wenn man mehrere Sorten hätte auswählen können.
Danke an alle, die mitgemacht haben!
Eine Weile war's ja schon abzusehen, aber dass es so klar werden würde, hätte ich nicht gedacht. Der klare Gewinner der Gemüseumfrage ist Broccoli!
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| Platz 1: Broccoli |
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| Platz 2: Blumenkohl |
| Platz 3: Spinat |
Danke an alle, die mitgemacht haben!
Mittwoch, 29. Januar 2014
Maistortillas und wo man sie herbekommt
| Herstellung von Maistortillas. Der Teig aus Masa Harina wird erst in einer Tortillapresse gepresst und dann gebacken, Foto von Masa Assassin. |
Was sind Maistortillas?
Neben den weichen Mehltortillas (meist aus Weizenmehl) gibt's auch Maistortillas. Verbreitet sind diese offenbar insbesondere in Amerika, insbesondere Lateinamerika und noch genauer Mexiko. Jedenfalls nicht in Europa.Das liegt daran, dass die Dinger mit speziell bearbeiteten Maismehl hergestellt wird. Diese Verarbeitungsweise nennt sich Nixtamalisation. Offenbar hat's die gar nie bis nach Euorpa geschafft, weil man hier den Mais zuerst kleinbekommen hat (think: Polenta).
Wo gibt's in der Schweiz Maistortillas zu kaufen?
Die Maistortillas, die man hier in Migros und Coop kaufen kann, sind eigentlich Weizentortillas mit ein bisschen Mais drin. Maistortillas findet man in Geschäften, welche sich auf (süd)amerikansiche Küche spezialisiert haben oder zumindest eine entsprechende Abteilung führen. Letzteres ist in schweizer Städten wesentlich leichter zu finden.Maistortillas kann man natürlich auch selber herstellen. Allerdings braucht man dafür nixtamalisiertes Mais(mehl) aka Masa Harina und das zu bekommen, ist noch einmal schwieriger.
Hier einige Orte, an denen es wahrscheinlich Maistortillas zu kaufen gibt:
- El Maiz, ein Laden mit mexikanischen Spezialitäten in Zürich. Hat auch ein Onlineshop und das Maismehl.
- MiAdelita, ein Produzent mexikanischer Lebensmitteln in Au und deren Verkaufsstellen.
- namentlich El Sabor, ein Laden mit mexikanischen Spezialitäten in St. Gallen
- und El Sombrero Latino, ein Laden, Cateringservice und Restaurant mit mexikanischen Spezialitäten in Luzern.
- nicht im
Globus delicatessa, Lebensmittelabteilung eines äusserst teuren Warenhauses, gibt's in Zürich (3 Mal), Basel, Bern (2 Mal), Chur, Luzern, St. Gallen, Genf (2 Mal), Lausanne, Marin, Locarno und Dietikon. Die dort verkauften Tortillachips werden von der María Dolores GmbH hergestellt. Die Maistortillas gab's leider nicht. Dafür gibt's immerhin Maismehl. Zumindest an den Standorten, die ich bis jetzt besucht habe. - El Sol, Onlineshop und Laden für mexikanische Spezialitäten in Allschwil.
- Comestibles La Española, ein Laden mit spanischen Spezialitäten in Basel.
- Update: nixtamalisiertes Maismehl von El Sol gibt's auch in Zürich im Aggarwal.
Habt ihr schon welche gegessen oder sogar selbst welche hergestellt? Wie schmeckten sie?
Freitag, 17. Januar 2014
Tipps für den Umgang mit dem Gasbackofen
Das Problem
Mein Backofen heizt mit Gas. Für alle, die sowas noch nie gesehen haben: Unten im Backofen (unter dem eigentlichen Backofen) brennt eine blaue Flamme. That's it. Unten Feuer - und oben? Tja, genau da liegt das Problem: Das Backgut wird unten braun während es oben noch roh ist. Irgendwann ist's dann auch oben durch (wenn auch nie braun), unten jedoch mittlerweile verkohlt.![]() |
| verkohlter Teig |
Woran liegt's?
Der Übeltäter ist hier offensichtlich ein Backofen. Oder genauer: ein Gasbackofen, der nur unten eine Flamme besitzt. Es stellt sich die Frage, wie die Hitze von dort nach oben kommt und wie man sie daran hindert, auf dem Weg dahin, unten zu viel Schaden anzurichten.Einige Tipps
Wie immer, das Internet weiss Rat:- Varieren der Einschiebschiene bzw. der Temperatur während der Backzeit.
Zum Überbacken etwa die erste Hälfte der Backzeit mit kleiner, später mit grosser Hitze auf der obersten Schiene backen.
Für Kekse mehrere Bleche je nach Bräungungsgrad rotieren. Blech ggf. drehen.
Pizza dagegen ganz unten, ziemlich heiss. - Temperatur generell um 20 °C reduzieren, eine höhere Schiene benutzen. Nach der Hälfte der Backzeit das Backgut mit Alufolie abdecken.
- Die Wärmeleitung zur Unterseite des Backgutes verschlechtern und die Backzeit verlängern.
Durch mehrere Bleche, helle Auflaufformen, auf ein Blech gestellte Form, Alufolie unter das Backgut. - Das Backgut nicht aus den Augen lassen und rumprobieren, Vorgehen notieren und beim nächsten Mal weiter verfeinern.
- Sich bei der Hausverwaltung beschweren/eine Fachperson bestellen.
Funktioniert das auch?
Ich weiss es nicht. Das Bild oben zeigt mein letztes Backergebnis. Beim nächsten Mal werde ich sicher Tipp 3 beherzigen und zumindest die Küchentür nicht schliessen. Vielleicht rieche ich's dann sogar bevor es verkohlt ist.Dafür, dass irgendwas davon funktioniert, spricht zumindest, dass Menschen seit Jahrzehnten erfolgreich mit solchen Backöfen backen. Darunter etwa Cooketteria, die mir netterweise einige Tipps mit auf den Weg gegeben hat.
Update: Kekse in einer hellen Auflaufform (mit Backpapier) ziemlich weit oben im vorgeheizten Backofen zu backen, hat funktioniert (mit Temperatur und Backzeit wie im Rezept). Yeah!
Update 2: Brownies waren in derselben Auflaufform ebenfalls erfolgreich. Allerdings brauchten sie 5 Minuten länger als im Rezept angegeben.
Hat jemand von euch auch schon Erfahrungen mit einem Gasbackofen gemacht?
Dienstag, 14. Januar 2014
The More You Know: Lorbeerblatt != Lorbeerblatt
Lorbeerblatt ist nicht gleich Lorbeerblatt. Was hier im Supermarkt verkauft wird, nennt sich offenbar auch Edler Lorbeer oder Gewürzlorbeer. Oder eben auf Englisch Bay Leaf.
Nun gibt es aber auch eine Reihe anderer Pflanzen, die ähnliche Blätter haben und ebenfalls Bay Leaf bezeichnet werden. Darunter auch der Indische Lorbeer. Der schmeckt durchaus gut, ein bisschen nach Zimt, Piment und Nelken, wie ich finde. Nur halt nicht wie Lorbeerblätter aus dem Supermarkt. Das Gleiche gilt nun auch für die Kichererbsen, die ich heute gekocht habe.
Naja, wieder was gelernt!
Nun gibt es aber auch eine Reihe anderer Pflanzen, die ähnliche Blätter haben und ebenfalls Bay Leaf bezeichnet werden. Darunter auch der Indische Lorbeer. Der schmeckt durchaus gut, ein bisschen nach Zimt, Piment und Nelken, wie ich finde. Nur halt nicht wie Lorbeerblätter aus dem Supermarkt. Das Gleiche gilt nun auch für die Kichererbsen, die ich heute gekocht habe.
Naja, wieder was gelernt!
| Indischer Lorbeer (Foto von phuonglovejesus2782010) |
| Gewürzlorbeer (Foto von fer55) |
Mittwoch, 8. Januar 2014
Sprossen Teil 3: More than Hülsenfrüchte (+Umfrage)
Nicht nur aus Bohnen und Linsen wachsen Sprossen. Auch Getreide und andere Samen spriessen mit etwas Glück. Erfolgreich waren bisher:
- Weizen*
- Amarant(h)** (allerdings zu winzig für das Sprossenglasgitter - besser mit Tüll o.ä.)
Popamarant
Amarant lässt sich ausserdem in der Pfanne aufplustern. Quasi wie Popcorn in winzig. Als Fingerfood nun weniger praktisch, ausser man verbindet's irgendwie (etwa mit etwas klebriger Süsse). Oder man gibt's als Löffelfood ins Müesli.
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| Popamarant |
In other news gibt's nun eine
Umfrage:
Welches ist das beste (dieser) Gemüse? Bitte in der Spalte rechts abstimmen!
* Ich nehme an, dass das Weizen ist. Auf der Verpackung ist's nur türkisch (?) angeschrieben.
** Offenbar ist Amarant kein Getreide. Es tut nur so.
Freitag, 3. Januar 2014
Wie macht man Gemüsespaghetti?
Nun ist es soweit: Ines joins the hype. Wie bringt man Gemüse also in Spaghettiform? Beispielsweise mit einem Spiralschneider* in Sanduhrform.
- Bierrettich
- Randen (rote Bete), da zu wenig zylinderförmig
Zentral ist ebenfalls, dass das Gemüse einigermassen zylinderförmig ist und keinen zu grossen oder zu kleinen Durchmesser hat.
Mit fruchtiger Sauce
Ganz klassisch mit Bolognese
Weniger spiralig, aber auch länglich (und mit Salatgurke)
* Es soll hier nicht darum gehen, irgendein Produkt zu bewerben. Wer sich so ein Teil kaufen will, wird's - Suchmaschinen sei Dank - schon finden.
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| Je nachdem, in welche Öffnung das Gemüse hineingeschoben wird, ergeben sich unterschiedlich dicke Gemüsefäden. |
Welches Gemüse lässt sich roh vernudeln?
Was super funktioniert
- Zucchetti (Zucchini)![]() |
| Die dünnere Gemüsefadenvariante |
Was auch Fäden ergibt, aber weniger lange
- Karotten- Bierrettich
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| Das Bierrettichgrün ist zwar nicht spiralisier- aber durchaus auch essbar. |
Was nicht funktioniert
- Spitzpepperoni (Spitzpaprika), da zu hohl- Randen (rote Bete), da zu wenig zylinderförmig
Zentral ist ebenfalls, dass das Gemüse einigermassen zylinderförmig ist und keinen zu grossen oder zu kleinen Durchmesser hat.
Fazit
Gemüsefäden ohne Sauerei zu essen, ist nicht wesentlich einfacher als Teigfäden. Ob der Spiralschneider künftig regelmässig gebraucht wird? On verra.
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| Gewärmte Gemüsefäden mit Currypulver |
Was andere schon probiert haben
Bandnudeln mit KarottenMit fruchtiger Sauce
Ganz klassisch mit Bolognese
Weniger spiralig, aber auch länglich (und mit Salatgurke)
* Es soll hier nicht darum gehen, irgendein Produkt zu bewerben. Wer sich so ein Teil kaufen will, wird's - Suchmaschinen sei Dank - schon finden.
Mittwoch, 1. Januar 2014
Sprossenexperimente - Teil 2
Das neue Jahr spriesst - oder eben auch nicht. Momentan ist's ja noch frisch. In Sprossenmetaphern quasi am Einweichen. Und damit wären wir auch schon am Ende der holprigen Einleitung mit Brückenschlag zum Jahreswechsel.
Nachdem ich mich mittlerweile noch an anderen Hülsenfrüchten versucht habe, bin ich zum Schluss gekommen, dass es tatsächlich nicht an der Sorte liegt, ob denn etwas spriesst oder nicht. Meistens spriessen nämlich einige Bohnen/Linsen während andere nur rumgammeln.
Um sicherzugehen, dass mehr gesprossen als rumgegammelt wird, bräuchte man wohl explizit als keimfähig angepriesene Hülsenfrüchte oder zumindest solche, von denen man weiss, dass sie einigermassen frisch sind.
Und weil Posts mit Bild so viel mehr her machen, hier noch ein Sprossenbild.
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| Moth-Bohnen-Sprossen |
Donnerstag, 26. Dezember 2013
Vegan Wednesday: Veganes Weihnachtspotluck
Ausnahmsweise gibt's an diesem Vegan Wednesday nicht Alltags- sondern Festtagsessen. Es war schliesslich auch Weihnachten.
Die Essenzubereitung aufzuteilen hat viele Vorteile: Es erspart der Gastgeberin einiges an Arbeit, bietet Gesprächsmaterial und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass zumindest etwas so schmeckt, wie man's gerne hätte.
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| Apérogebäck und Kürbispüreeüberreste |
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| Gurkensalat, Oliven, Kapernäpfel, Pilze |
Hauptspeise: Risotto mit Pilzen und/oder getrockneten Tomaten und/oder gedämpften Tomaten oder sonstwas*. Dazu grünen Salat mit Walnusssauce und Gurkensalat mit Mais, Karotten und Pepperoni.
Dessert: Weihnachtskekse, Walnüsse mit Zuckerglasur, getrocknete Aprikosen mit Schokolade und Schokoladenmousse mit Birne.
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| Walnüsse mit Zuckerglasur und in Schokolade getauchte getrocknete Aprikosenhälften |
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| Mousse au Chocolat mit Birnenschnitzen |
Tasty as hell!
*z.B. Oliven und Kapernäpfel. Für die Nicht-Veganer/-innen gab's noch Reibkäse und irgend son Tier in Scheiben. Ausserdem hat's im Reibkäse offenbar Eiklar. The more you know...
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eigentlich finde ich Weihnachten doch ganz okay,
Gemüse,
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Spass für die ganze Familie,
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What I Ate Wednesday
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