Mittwoch, 11. Juni 2014

Kokosblütenzucker

In letzter Zeit habe ich auf verschiedenen Blogs von Kokosblütenzucker gelesen. Weil ich's interessant finde, zu sehen, was andere Leute so essen und Kokosblütenzucker davor nicht kannte, habe ich im Internet gestöbert, um herauszufinden, was es sich mit diesem Süssungsmittel so auf sich hat. Hier meine Ergebnisse.*

Was ist Kokosblütenzucker?

Offenbar wird Kokosblütenzucker aus den Blüten der Kokospalme gewonnen bevor da eine Kokosnuss wachsen kann. Aus Kokospalmen kann man also entweder den süssen Sirup abzapfen oder Kokosnüsse ernten. Das führt dazu, dass die Produktion von Kokosblütenzucker zuweilen als nicht nachhaltig kritisiert wird. Verwendet wird Kokosblütenzucker wie "normaler" Haushaltzucker.

Thailand 2
Herstellung von Zucker aus dem Kokospalmensaft, Foto von cmspaeth3107

 

Ist Kokosblütenzucker identisch mit Palmzucker?

Kokospalmen sind auch Palmen. So gesehen, ist Kokosblütenzucker auch eine Art Palmzucker. Die Herstellung erfolgt analog. Nur gibt's halt noch andere Palmen, deren Saft auch abgezapft werden kann, um Zucker herzustellen.
Dazu kommt, dass dafür offenbar nicht bei allen Palmen die Blüten abgeschnitten werden (wie bei der Kokospalme), um an den Saft zu kommen.

Coconut sugar (coconut sap sugar), coconut honey Gingoog, Mindanao, Philippines
Kokosblütensirup (nach dem Einkochen des Saftes), Foto von Christer Barregren

 

 Ist Kokosblütenzucker gesund?

Dafür spricht, dass er - gleich wie anderer Palmzucker - weniger raffineriert ist als der "normale" Haushaltzucker. Er enthält also noch mehr anderes Zeug (namentlich Mikronährstoffe) als "nur" Zucker. Ausserdem hat Kokosblütenzucker offenbar einen tieferen Glykämischen Index als normaler Zucker, was gemeinhin auch als gesund gilt. Wie hoch dier Glykämischen Index anderer Palmzuckerarten ist, habe ich nicht ausfindig machen können.

Andererseits ist's halt immer noch Zucker. Zucker in dem Sinn, dass es sich um ein Produkt handelt, mit dem eine ganze Menge passiert ist, um es so hinzubekommen, wie es schliesslich konsumiert wird: Erst wird die Palme angezapft, damit der Saft raustropft, dann wird dem Saft Wasser entzogen (bzw. es verdunstet) bis er zu Sirup und schliesslich einem festen Block wird, der dann wiederum zerkleinert werden muss, um ihn wie "normalen" Zucker verwenden zu können.

Nicht dass die Verarbeitung von Lebensmitteln, um sie geniessbar zu machen, grundsätzlich schlecht wäre. Es handelt sich dabei nur um einen Anhaltspunkt, an dem man sich orientieren kann, um sich zwischen all den super klingenden Anpreisungen zu entscheiden, was man essen möchte.

Raw and sweet
Palmzuckerblöcke, Foto von carol mitchell

Wo gibt's Kokosblütenzucker zu kaufen?

Palmzucker findet man in Läden, die sich auf die Küche einer Region spezialisiert haben, in der Palmzucker traditionell verwendet wird (Asienläden, beispielsweise). Kokosblütenzucker habe ich bisher nur im Internet gesehen. Kann aber sein, dass es den auch in einem Bioladen oder Reformhaus gibt.

Update: Wie schmeckt Kokosblütenzucker?

Zumal der Kokosblütenzucker mittlerweile auch verschiedene Schweizer Bioläden und Reformhäuser erreicht hat, kam ich nicht umhin, ihn mal zu testen. Meiner Meinung nach schmeckt er (neben süss) etwas malzig und erinnert mich ein wenig an die Milchschokolade mit den Luftbläschen (Cailler Air? Oder doch Frione Power-Malt von der Migros?), nur halt nicht schokoladig. Weiterverwendet habe ich ihn bisher noch nicht.  Getestet habe ich den Zucker von Amanprana (Gula Java).

Interessante Links

Übersicht weiterer Süssungsmittel
Infos über Kauf, Lagerung und Verwendung von Palmzucker
Kritik an der Nachhaltigkeit der Kokoszuckerproduktion 
Veganessa testet verschiedene Kokosblütenzuckersorten
Ziemlichschoen nutzt den Malzgeschmack für einen veganen Ovomaltineverschnitt (via)

Verwendet ihr Kokosblütenzucker? Warum (nicht)? Was würdet ihr mit so einem Zuckerblock wie oben auf dem Bild anstellen?

* Der obenstehende Text gibt neben meinen Erfahrungen im Wesentlichen Informationen wieder, die ich auf Wikipedia und von dort verlinkten Sites gefunden habe. Ich habe keine eigene Erfahrung mit der Verwendung von Kokosblüten- oder anderem Palmzucker.

Dienstag, 3. Juni 2014

Nixtamalization Parte Dos: Nixtamal (Hominy)

Nachdem Maistortillas hier vor einer Weile schon Thema waren, geht's nun einen Schritt zurück. Heute geht's um Nixtamal oder Hominy. Es handelt sich dabei - wie der Name schon erahnen lässt - handelt es sich ebenfalls um ein Nahrungsmittel, das nixtamalisiert wurde.


Was ist Nixtamal?

Im Unterschied zu Tortillas ist hier das Maiskorn noch nicht gemahlen. Das bedeutet allerdings, dass es noch ganz ist, denn bei der Nixtamalisation wird (neben der ganzen Magie, die die alkalische Lösung anrichtet) auch die Hülle der Maiskörner entfernt. Diese lässt sich auch nach dem Nixtamalisieren nicht essen. Also nix mit Vollkorn.

Verschiedene Maissorten im American Market

Wo kann man Hominy kaufen und was macht man damit?

Genau wie sonstige Nahrungsmittel und Gerichte aus nixtamalisiertem Mais, ist Hominy in der Schweiz relativ schwierig zu bekommen. Offenbar vermissen so manche Expats aus den USA hier ihre Hominy Grits und auch wer beispielsweise Pozole zubereiten will, stösst auf Schwierigkeiten.

In mexikanischen Läden gibt's Nixtamal manchmal in Dosen als Maíz Pozolero. Es handelt sich dabei um vorgekochten Mais - eben für Pozole. Theoretisch gibt's das ganze auch getrocknet. Dann muss man den Mais erst über Nacht einweichen und 'ne Weile kochen. Ähnlich wie Bohnen.

Leute, die Bohnen nicht vertragen, kann Hominy analog verwenden, um Bohnen in einem Gericht zu ersetzen. Etwa in Chili oder Burgertätschli.

Ich habe meinen Mais bei Comestibles La Española in Basel gekauft. Es gab ihn offen zu kaufen und das Kilo kostete Fr. 7.50.

Andere Sorten von nixtamalisiertem Mais gibt's im American Market in Genf.

American Market und Diner an der Rue de Neuchâtel in Genf

Wie kocht man diesen getrockneten Mais?

Wie bei Bohnen sind auch die Einweich- und Kochzeiten eine Wissenschaft für sich. Ich habe meinen Mais mehr als 24 Stunden eingeweicht und schlussendlich etwa zwei Stunden gekocht. Ob er danach tatsächlich verzehrfertig war, kann ich mangels Vergleichsmöglichkeit schlecht beurteilen. Beschwerden hatte ich jedenfalls keine.

Beim nächsten Mal werde ich sicher mehr auf einmal kaufen und kochen, sonst lohnt sich das energietechnisch nicht.

Gekochte Maiskörner mit Gewürzen.

Wie schmeckt nixtamalisierter Mais gekocht?

Wie Getreide in Bohnenform. Nicht süss wie Mais direkt vom Maiskolben oder aus der Dose, aber auch nicht cremig wie Polenta. Wenn Hominy zu lange gekocht wird, fransen die Körner eher aus als dass sie eine homogene Masse bilden. Nur wenig der Stärke gerät ins Wasser.

Samstag, 17. Mai 2014

Hörtipp: Health Nuts - A History Of Nutritional Advice

Tower Health Foods
Foto von Thomas Hawk






Hier einige neue Erkenntnisse meinerseits zum Thema gesundes Essen im Wandel der Zeit:
  • Die obligatorischen Antifas, die mit der Antispe-Fahne an jeder Demo auftauchen, sind nicht die ersten, die Herrschaftskritik und Ernährung verbinden.
  • Die Idee, sich gesund zu ernähren, stammt aus dem Anspruch, sich moralisch richtig zu verhalten.
  • Erst im Verlauf der Zeit gewann der Aspekt der Selbstverbesserung aus eigennützigen Gründen (namentlich zur Leistungssteigerung für die Verwertung der eigenen Arbeitskraft) an Bedeutung.
  • Produkte, die nur gesund sind, setzen sich nie durch. Bei der Masse setzen sie sich erst durch, wenn sie so gut schmecken, dass sie nicht mehr besonders gesund sind (z.B. Cornflakes, veganes Fertigzeug).
  • Was man isst, ist schon seit langem eine politische Entscheidung. Teils eine persönliche (z.B. Vegetarismus, weil man Sklaverei ablehnt), teils fremde (z.B. Förderung von Weizen, um den einheimischen Mais zu verdrängen).
Aber hört selbst im Backstory Podcast "Health Nuts: A History Of Nutritional Advice".

Allen, die sich für Ernährung im historischen Kontext interessieren, sei auch der "A Taste Of The Past" Podcast wärmstens empfohlen. 

Samstag, 10. Mai 2014

5 Tipps, um ungeliebtes Gemüse liebzugewinnen

In meiner Gemüseumfrage gab's auch die Option "Ich mag beim besten Willen kein Gemüse". Viele Stimmen hat sie nicht gerade erhalten, was mich als grosse Gemüsepropagandistin natürlich erfreut. Allerdings dürfte da wohl auch eine gewisse Selbstselektion stattgefunden haben...

Wie dem auch sei, nicht nur wer gar kein Gemüse mag, macht sich manchmal Gedanken, wie er oder sie die eine oder andere Gemüsesorte lieber bekommen könnte. Weil's doch so gesund ist. Oder weil man gerade zig Zucchetti von der Nachbarin geschenkt bekommen hat. Oder weil man eh jede Widrigkeit als Herausforderung betrachtet und sich einfach nicht eingestehen mag, dass einem Rosenkohl nunmal nicht schmeckt.

Hier deshalb fünf Tipps, wie man eine Gemüsesorte gern (oder lieber) bekommen kann:
  1. Das Gemüse in einem anderen Gericht verwenden (lassen) als man es bisher gegessen hat.
    Beispiele: Spinat als Palak Paneer (oder Tofu) statt Rahmspinat als Alibibeilage, Rettich als Rettichcurry statt Rettichsalat, Weisskohl als Bestandteil eines Wokgerichts statt als Sauerkraut.
    Zucchettipizza
  2. Die ungeliebte Gemüsesorten mit Gemüsesorten mischen, die man gerne mag.
    Beispiele: Wokgerichte, Ofengemüse, Curries, Suppen, Salate, Gemüsegratins.
    Pfannengemüse - Was waren nochmal die hellen Stückchen?
  3. Erwachsen tun.
    Das ist mehr eine Kopfsache. Wenn man bisher als Kind oder aufgrund gesellschaftlicher Konventionen das betreffende Gemüse nur alibimässig probiert hat, kann es vorkommen, dass man beim nächsten Probieren bereits das Nichtmögen antizipiert. Das führt dazu, dass man sich nicht wirklich auf das Schmecken dessen, was man da grad im Mund hat, einlässt, sondern es nur möglichst schnell runterschlucken will, um sich dem anderen (leckereren) Teil des Essens zu widmen. Es kann hilfreich sein, sich einzureden, dass Gemüseessen etwas ist, das weltoffene, erwachsene Menschen, zu denen wir uns doch gerne zählen, halt so tun. Wie Kaffee- oder Biertrinken, das die meisten auch nicht durchs erstmalige Probieren liebgewonnen haben. It's an acquiered taste.
    Probieren ist für Bébés, Foto von cc511
  4. Gemüse unkenntlich machen.
    Beispiele: kleinschnippeln, pürieren, entsaften, mit Sauce ertränken, (scharf) würzen, in Smoothies verstecken (funktioniert auch mit ungeliebten Früchten).
    Basilikum, Bärlauch, Petersilie oder doch Spinat? Pesto!
  5. Eine andere Konsistenz ausprobieren. Roh, gedämpft, gekocht, gebacken.
    Beispiele: rohe Zucchettispaghetti oder weiche Zucchetti im Ratatouille oder angebratene Zucchettischeiben oder Zucchettichips.
Texturvariation: Rettich als Gemüsespaghetti
Welche Gemüsesorte mögt ihr gar nicht? Welches Gemüse, das ihr früher nie mochtet, esst ihr heute gerne und wie ist's dazu gekommen?

Samstag, 26. April 2014

Gemüsesteckbrief: Blumenkohl


A.k.a. Karfiol, Minarett-Kohl (wie toll ist das denn?)
Schmeckt: Püriert (in Suppen und Saucen, die hell sein sollten, als Püree), knapp gar, angebraten; roh eher gewöhnungsbedürftig; als Curry
Schmeckt objektiv betrachtet am Besten: mit Zwiebeln angebraten, gewürzt mit Chilipulver, gerösteten Senf-, Zwiebel- und Bockshornkleesamen
Und sonst? die Blätter und den Strunk sind auch essbar (gekocht jedenfalls). Platz 2 in der Gemüseumfrage.
Ergänzungen willkommen!

Donnerstag, 24. April 2014

The Saga Continues: Maistortillas aus vorgekochtem Maismehl

Nach meinen ursprünglichen Recherchen war ich der Auffassung, dass sich Maistortillas nur aus nixtamalisiertem Maismehl herstellen lassen, was hier wiederum nur sehr schwer und ziemlich teuer zu finden war. Das Tortilla-Rezept in der Church of Seitan hat mich dann wieder an die Maistortillas erinnert. Und wie es der Zufall manchmal so will, bin ich kürzlich in einem Laden mit indischen Lebensmitteln auf dieses Mehl gestossen:

Harina PAN

Da es auch spanisch angeschrieben und nicht exorbitant teuer war und mir die Verpackung ausserdem mitteilte, damit liesse sich auch Tortillas herstellen, habe ich es prompt gekauft.

Um es vorweg zu nehmen (nach drei Absätzen): Nixtamalisiert ist es nicht. Es handelt sich um vorgekochtes Maismehl. Masa Harina, aus dem Maistortillas in der Regel hergestellt werden, ist ebenfalls vorgekocht, aber zusätzlich eben noch nixtamalisiert, was ihm - so sagen Leute, die sich damit auskennen - einen anderen Geschmack gibt.

Tortillas lassen sich mit Harina PAN jedoch auch herstellen. Dazu mischt man es mit der gleichen Menge Wasser und ein wenig Salz, formt Kügelchen, wallt die aus und brät sie in der Pfanne. Oder man gibt sie in eine Tortillapresse und wenn diese nicht vor Abscheu streikt, hat man einige Sekunden später ebenfalls leckere Tortillas.

Die Anleitung auf der Verpackung
Harina PAN kommt übrigens aus Venezuela und wird sowohl aus weissem wie auch aus gelbem Mais hergestellt. Das in der gelben Verpackung ist weiss, das in der orangen Gelb (intuitiv klar, oder?)

Was mich jetzt noch interessieren würde, ist, warum das mit vorgekochtem Maismehl funktioniert, mit dem hier üblichen dagegen nicht genügend zusammenhält und deshalb nicht zu funktionieren scheint. Vielleicht findet sich unter meiner Leserschaft ja eine Chemikerin oder ein Lebensmitteltechnologe, die mir da weiterhelfen können. Und auch wenn sonst jemand eine Vermutung hat, immer her damit!

Sonntag, 20. April 2014

When Life Gives You Lemons... mach Zitronenkuchen draus

Osterkuchen wird (zumindest in der Schweiz) mit Reis gemacht. Das fand ich - besonders angesichts der Tatsache, dass man das gar nicht unbedingt denken würde, wenn man ein Stück davon isst - ziemlich cool. Schmecken tut's meiner Meinung nach nämlich ziemlich quarkig. Oder - wenn man aus Weltgegenden stammt, in denen Käsekuchen nicht üblicherweise aus Hartkäse hergestellt wird - wohl irgendwie auch käsig. 

Zitronenquarkkuchen mit Zitronenrindedekoration

Ähnlich ist's auch bei diesem Zitronenkuchen. Meine Wenigkeit würde diesen Kuchen unvoreingenommen wohl Quarktorte nennen, andere nennen ihn eben Käsekuchen, Cheesecake oder - mangels tatsächlichem Käse - Teasecake. Reis enthält er nicht, dafür aber Hirse. Und Nüsse. Und sonst allerhand nette Dinge.

Nahaufnahme vom blind gebackenen Tortenboden
Normalerweise würde man an dieser Stelle wohl das Rezept posten. Da das Rezept für diesen Zitronenkäsekuchen schon in diversen Variationen im Internet verfügbar ist, belasse ich es an dieser Stelle bei einigen Hinweisen auf die besten Rezepte, auf die ich in meiner - natürlich selbst für Desserts obligatorischen - Recherche gestossen bin.


Ob das wohl auch mit anderen Geschmacksrichtungen funktionieren würde? 

Kennt ihr sonst noch Kuchenrezepte, die Zutaten enthalten, die man nicht in einem Kuchen vermuten würde?

Samstag, 19. April 2014

Gemüsesteckbrief: Spinat



A.k.a.
Schmeckt: gedämpft entweder mit Schärfe (z.B. Chilipulver), Säure (z.B. Essig) oder Unmengen an Salz, roh als Salat, als Pesto mit viel Knoblauch oder Füllmaterial, wenn's zu wenig Basilikum hat, aber trotzdem grün sein soll
Schmeckt objektiv betrachtet am Besten: als Salat (inkl. Stiele)
Und sonst? Die kleineren Blätter sind meist weniger spinatig als die grossen. Dafür können die grossen etwas holzig sein. Dann empfiehlt es sich, sie zu dämpfen. Platz 3 in der Gemüseumfrage.
Ergänzungen willkommen!

Samstag, 12. April 2014

Gemüsesteckbrief: Karotten



A.k.a. Möhren, Rüebli.
Schmeckt: Zu Kartoffeln, mit Currypulver, in Tomatensauce, als Salat (roh oder gekocht), Curries, im Salat, als Ofengemüse; eignet sich auch für Zwischendurch, wer's fancy mag, schält und schneidet sie zuerst und richtet sie hübsch mit Dip an.
Schmeckt objektiv betrachtet am Besten: ganz, roh.
Und sonst? Das Grün am oberen Ende ist auch essbar und – wie Grünzeug das meist so an sich hat – sogar gesund.
Ergänzungen willkommen!

Samstag, 5. April 2014

Gemüsesteckbrief: Zucchetti


A.k.a. Zucchini
Schmeckt: überall, wo Gemüse, aber kein Geschmack gewünscht ist; als Spaghetti, auf Gemüsekuchen mit getrockneten Tomaten und Pesto, roh und ein bisschen gedämpft/gebraten, sonst wässerig
Schmeckt objektiv betrachtet am Besten: Als Vehikel für Sauce
Und sonst? gibt's in Gelb und verschiedenen Grüntönen, länglich oder auch rund (zuletzt gesehen bei beyourselfstayhealthy), schmeckt nach relativ wenig
Ergänzungen willkommen!

Freitag, 4. April 2014

Ist veganes Essen teuer? Hier gibt's gratis Veganersenf

Ich find's ja immer super, wenn sich jemand dafür entscheidet, irgendwas in seinem oder ihrem Leben künftig vegan(er) zu gestalten. Da scheinen mir die Gründe dafür erst einmal sekundär.

Nun habe ich aber schon vernommen, wie sich frischgebackene Challengeveganer darüber aufgeregt haben, dass das vegane Zeug immer so teuer sei und offenbar soll's auch schon gesundheitsbewusste Protoveganerinnen gegeben haben, die vor den hohen Bioladenpreisen von veganem Essen zurückgeschreckt sind.

vegan food haul
Vegan Food Haul von extra-minty
Ich hatte mir also überlegt, einen Post darüber zu schreiben, dass veganes Essen und veganes Leben überhaupt nicht teuer sein muss. Doch dann habe ich mich dran erinnert, dass ich ja selten die erste Person ever bin, der irgendwas auffällt, weshalb ich an dieser Stelle primär auf folgende lesenswerte Texte hinweisen möchte:

9 Tipps für Neuveganer_innen ohne viel Geld
Von Superfoods und mysteriösen Geldflüssen
Wieso Nichtkochen teuer ist

Sekundär natürlich doch noch mein Senf dazu: Vegane Ernährung ist so teuer, wie man sie sich macht. Das ist nicht anders als bei unveganer Ernährung:
  • Fancy Foods (a.k.a. Superfoods, Gourmetzeug) kosten mehr, weil sie als besonders edel/super/whatever gelten oder die Herstellung aufwändig ist.
    • Lösung: Sich weniger fancy ernähren und seine Fancyness aus anderen Quellen als der Ernährung schöpfen.
  • Biolebensmittel kosten mehr, weil die externen Kosten, die bei deren Herstellung anfallen, nicht nachfolgenden Generationen oder anderen Lebewesen belastet, sondern eben im Lebensmittelpreis integriert werden.
    • Lösung: Konventionell produzierte Lebensmittel kaufen und mit dem schlechten Gewissen leben oder sich dafür engagieren, dass bio konventionell wird.
  • Lebensmittel, die von Menschen produziert werden, die faire Löhne erhalten (was auch immer das heissen mag), kosten mehr, weil der Courant Normal halt unfaire Entlöhnung ist.
    • Lösung: s.o. bei Bio
  • Economics of Scale: Zeug, das mehr gekauft wird, kostet regelmässig weniger als wenn es weniger nachgefragt wird, weil die Fixkosten nicht proportional zur produzierten Stückzahl sind (sondern eben fix).
    • Lösung: alle Freund/-innen dazu ermutigen, veganes Fertigzeug zu kaufen, damit es billiger wird ;-)
rice & beans with grilled sweet potato
Reis, Bohnen und Gemüse - Foto von Miikka H

Und tertiär noch einige Linktipps für die Hochpreisinsel Europas:
  • FB-Gruppe zu allen möglichen veganen Produkten, die's in der Schweiz so gibt (z.B. in der Migros)
  • Food Sharing: Essenskörbe verschenken und geschenkt bekommen.
  • Für Früchte, Gemüse, Getreide und Hülsenfrüchte zu erschwinglichen Preisen: Türkische Supermärkte (z.B. Alima)
  • Und wer immer mal wieder etwas Neues in der Küche braucht, kann sein Glück auch einmal in einem Asienladen versuchen (z.B. New Asia Market, Aggarwal)
Gibt es Nahrungsmittel/Gerichte, die ihr nicht so oft esst, weil sie euch zu teuer sind (vegane oder auch andere)?

Sonntag, 30. März 2014

Küchenexperimente: Holzjoghurt

Die Idee

Ich muss zugeben, dass ist beim ersten Durchlesen des Sojajoghurtrezepts von SalieriC ein wenig eingeschüchtert war: So präzises Arbeiten war da gefordert und dann auch noch Hygiene wie in einem Operationssaal!

Aus diesem Grund und weil ich Sojajoghurt höchstens ab und zu zum Kochen, aber sonst nicht regelmässig verwende, habe ich das Projekt "Sojajoghurt" erst einmal auf Eis gelegt.

Tiefgekühlt blieb es dort einmal bis ich kürzlich bei Cooketteria von Lactobazillen gelesen habe, die auf Bäumen leben. Wo gibt's denn sowas!

Cornus mas
Die blühende Kornelkirsche - gelb wie Forsythien, aber einheimisch. Foto von Roberto Verzo

Ermutigt vom Umstand, dass diese Bazillen - anders als ihr Name vermuten liessen - offenbar auch Sojamilch in Joghurt verwandeln können, wenn man sie lässt, machte ich mich auf die Suche nach einem Kornelkirschbaum. In der Schweiz nennt man diese Gewächse übrigens Tierlibäume und die Beeren dran Tierlibeeren. Fragt mich nicht, warum.

Da im Moment ausser Forsythien kaum etwas Gelbes zu blühen scheint, war ein solcher Strauch - trotz meiner Unkenntnis der lokalen (sind wir ehrlich: jeglicher) Fauna - relativ schnell ausgemacht.

Das Vorgehen

Anschliessend bin ich fast wie in Cooketterias Anleitung beschrieben vorgegangen: Ein Ästchenstückchen in ein zwei kleine, mit heissem Wasser abgespühlten Einmachgläsern gelegt, mit lauwarmer Sojamilch aufgegossen, Deckel drauf und auf die Heizung gestellt. Joghurtbereiter oder Backofenlampe habe ich leider nicht. Mein vorsintflutlicher Aussentermometer meint aber, dass über der Heizung bei mir ungefähr 38 °C herrschen. Dann habe ich gewartet. Schlussendlich ist meine Sojamilch etwa 26 Stunden unbeaufsichtigt herumgestanden (Wer denkt schon am Morgen vor der Arbeit daran, die Sojamilch von der Heizung zu nehmen).

Ideal war das sicherlich nicht. Laut SalieriCs Rezept sollte man das Zeug spätestens nach 11 Stunden in den Kühlschrank stellen und auch Cooketteria hatte "nur" 18 Stunden veranschlagt.

Das Ergebnis



Fest ist's geworden. Nicht hieb- und stichfest, aber zumindest konsistenzmässig an Joghurt erinnernd. Schmecken tut's säuerlich - halt wie Joghurt. Ob's anders schmeckt als gekauftes Sojajoghurt, kann ich mangels direkter Vergleichsmöglichkeit schlecht beurteilen. Anders als die Sojamilch (übrigens gekaufte von der Migros) schmeckt das Tierlibeerenjoghurt auf jeden Fall.

Ob's für den Verzehr für alles und jeden unbedenklich ist, kann ich ebenfalls nicht sagen. Bisher hab ich ihn offenbar unbeschadet überlebt. Die Ästchen habe ich allerdings nicht gegessen.

Samstag, 29. März 2014

Gemüsesteckbrief: Wirz

Savoy Cabbage Drumhead
Foto von Dale Calder
A.k.a. Wirsing
Schmeckt: in Gemüsepfannen, als Einlage in Tomatensauce, zusammen mit Gemüsespaghetti, als Rouladen, wenn man sich die Mühe machen mag.
Schmeckt objektiv betrachtet am Besten: Weiss ich noch nicht.
Und sonst? Die dunklen (zäheren) Blätter müssen länger gekocht werden als die hellen weiter innen. Ausser man hat ein Highspeed Blender-mässiges Gebiss. Eignet sich vermutlich auch für Chips (think Grünkohlchips)
Ergänzungen willkommen!

Samstag, 22. März 2014

Gemüsesteckbrief: Rande


A.k.a. rote Bete, rote Rübe, Rettich
Schmeckt: Als Salat (roh oder gekocht), in Tomatensauce, in Curries, als Ofengemüse; überall, wo's nicht's macht, wenn das Endergebnis rötlich ist, mit Zimt, Koriander, Piment, Sternanis, Kreuzkümmel
Schmeckt objektiv betrachtet am Besten: in Tomatensauce
Und sonst? Schmeckt süsslich, eignet sich auch zum Färben, z.B. von Zuckerguss
Ergänzungen willkommen!

Samstag, 15. März 2014

Gemüsesteckbrief: Pepperoni


A.k.a. Paprika
Schmeckt: als Farbtupfer in Salat, auf Pizza, in Tomatensauce, angekokelt (ohne das Schwarze), roh
Schmeckt objektiv betrachtet am Besten: rot
Und sonst? Wozu sind grüne Pepperoni bitte gut?
Ergänzungen willkommen!

Samstag, 8. März 2014

Gemüsesteckbrief: Kürbis

Ein halber Butternusskürbis aus dem Backofen.
A.k.a.
Schmeckt: Püriert in Suppen und Saucen, in Curries, als Ofengemüse.
Schmeckt objektiv betrachtet am Besten: Geröstet im Ofen, danach mit Zimt bestreut.
Und sonst? Lässt sich besser schneiden (und ggf. Schälen), nachdem er eine Weile im Ofen war.
Ergänzungen willkommen!

Freitag, 7. März 2014

Rezept: Banausenbrownies

"Fehlkäufe - trotzdem zu schade für die Tonne!"

Das Thema von Jessis Kochchallenge sind diesmal Fehlkäufe, aus denen schliesslich doch noch etwas wurde. Etwas Essbares, versteht sich. Das kann ich von den meisten meiner Fehlkäufe leider nicht behaupten, denn die meisten meiner Fehlkäufe betreffen wunderschöne Schuhe, die halt leider nicht bequem genug sind, um sie tatsächlich im Alltag zu tragen.

Dennoch finden sich in meinem Haushalt manchmal auch Fehlkäufe kulinarischer Art. So zuletzt auch nach Weihnachten. Das lag daran, dass sich liebe Menschen Gedanken gemacht haben, was für Schokolade denn in eine vegane Ernährung passt. Das wenig überraschende Ergebnis daraus war, dass ich ziemlich viel ziemlich dunkle Schokolade zu Weihnachten bekommen habe.

Connaisseure würden sich danach die Finger lecken. Ganz anders Schokobanausinnen wie ich, die am liebsten möglichst helle (Reis)milchschokolade essen. Ja, ich weiss, mein Vegab Street Cred leidet dadurch ungemein - Sorry! Sagt drum auch niemandem weiter, dass ich aus den mit hochprozentiger Schokolade überzogenen Mandeln und den exquisiten Tartufi dolci del Piemonte Brownies gebacken habe...

Rezept für Banausenbrownies

Zutaten für eine Form mit der Grösse von etwa 600 cm^2:

1 Cup* Wasser
2 EL geschrotete Leinsamen
1 Cup* Zucker
1/2 Cup* Öl

2 Cups* Mehl
2 TL Backpulver
ein bisschen Vanille
1 TL Salz
1/2 Cup* Kakaopulver

1 Cup* Nüsse (bei mir die Schokomandeln), gehackt oder ganz - wie man sie halt mag
200 Gramm zerkleinerte schwarze Truffes mit Haselnüssen drin (oder wohl sonstige dunkle Schokolade. Meine war ziemlich weich.)

Zubereitung: Die "nassen" Zutaten (inkl. Zucker) mischen und stehen lassen, damit die Leinsamen quellen können. Währenddessen die trockenen Zutaten mischen. Schliesslich beides mit den Fehlkäufen (oder deren Ersatz) mischen.

Backen: 30 Minuten bei 190°C. In meinem Gasbackofen jedenfalls.

Schliesslich das ganze auskühlen lassen, schneiden und auf einem Gitter ganz erkalten lassen. Schmeckt vorzüglich!

Allen, die keine Pralinés zu verwerten haben oder lieber gesunde Brownies backen möchten, lege ich nahe, das Rezept von Vegan in Berlin auszuprobieren und davon zu berichten!

*Cups sind Tassen - ein fürs Backen nur bedingt geeignetes Mass, da damit ein Volumen gemeint ist. Man denke da beispielsweise an die Nüsse, deren Volumen stark von der Stückgrösse abhängt während das Gewicht sich einfach vergleichen lässt. Das Rezept verwendet Cups, weil im Originalrezept welche verwendet werden und mein Messbecher das auch drauf hat.

Hörtipp: The Beasts Within

Soll man Tiere wie Kinder behandeln? Ist es gerechtfertigt, Tiere zu bestrafen? Was tun, wenn fremde Tiere mein Essen wegfressen?

Diese und ähnliche Fragen werden in dieser Folge von Backstory aus historischem Blickwinkel beleuchtet. Thematisiert wird die Geschichte der Tierhaltung in den USA.

Hier geht's zur Folge.

BackStory gibt's auch als Podcast, den man (etwa auf iTunes) abonnieren und unterwegs hören kann. Ist regelmässig durchaus hörenswert, wenn man sich für historische Themen interessiert und sich über die US-Zentriertheit nicht aufregt.

Mittwoch, 5. März 2014

Vegan Wednesday 4: Blumen und Bäumchen

Wieder einmal Mittwoch, wieder einmal veganes Alltagsessen. Zum 80. Mal schon! Von mir gibt's dieses Mal nicht viel Text, aber immerhin ein paar Bilder.
Heute gab's drei gute Ks: Kohl, Kichererbsen und Kartoffeln. Ausserdem sind diese kleinen Saftorangen super!

Morgens: Gerste, Kichererbsen, Broccoli und Kabis mit Rüeblisuppe (hier teilweise noch ungekocht)
Zwischendurch Rüebli (Im Bild: Beispielrüebli)

ebenfalls zwischendurch: Orangen (im Bild: Beispielorangen) - Was sind eigentlich Saftorangen?
Eine Schüssel Blumenkohl, Gerste, Kichererbsen, Leinsamen (gewürzt mit Chilipulver, schwarzen Senfsamen und Zwiebelsamen) für die Mittagspause

Nach der Arbeit: Salat aus Chinakohl (hier der Rest, da ich vergessen habe, den Salat zu fotografieren)
Abends: Kichererbsen, Broccoli, Blumenkohl - diesmal mit Kurkuma, Ingwer, Kreuzkümmel und Chilipulver
ebenfalls Abends: Kartoffeln (hier noch ungekocht)

Samstag, 1. März 2014

Gemüsesteckbrief: Kartoffel


A.k.a. Erdapfel
Schmeckt: püriert in Suppen und Saucen oder als Kartoffelpüree (a.k.a. Kartoffelstock), gebraten als Rösti und Kartoffelpuffer, als Ofengemüse, gekocht als Gschwellti (Pellkartoffeln), als Salat.
Schmeckt objektiv betrachtet am Besten: festkochende Sorten, mit Schale, gekocht und abgekühlt. Es gibt nichts Schlimmeres als heisse Kartoffeln.
Und sonst? kleine Kartoffeln sind unglaublich viel schneller gar als grosse Kartoffeln.
Ergänzungen willkommen!

Samstag, 22. Februar 2014

Gemüsesteckbrief: Sellerie

Celeriac_1935_sfx1
Foto von pha10019

A.k.a. Knollensellerie
Schmeckt: in panierten und gebratenen Scheiben, als Ofengemüse, in kleinen Mengen in Tomatensauce
Schmeckt objektiv betrachtet am Besten: Unbekannt
Und sonst? kein Einsteigergemüse, ist gemäss der Gemüseumfrage niemandes Lieblingsgemüse.
Ergänzungen willkommen!

Freitag, 21. Februar 2014

Bloghopping: 11 Destinationen

Anne von Genussvoll Gesund hat u.a. mir netterweise den sog. Liebster Award verliehen. Danke!
Das bedeutet für diesen Blog hier, dass ich ihre Fragen beantworten werde.


Mittwoch, 19. Februar 2014

Soulfood

Das erste Stichwort, das mir zu "Soul Food" eingefallen ist, war "Cultural Appropriation". Ich weiss nicht, wie das Konezpt auf Deutsch heisst und ich kenne mich damit ehrlich gesagt auch nicht wirklich aus. Dass ich das Stichwort nicht mit einem bestimmten Gericht verbinde, liegt wohl auch daran, dass es sich bei "Soul Food" nicht um ein Konzept handelt, mit dem ich aufgewachsen wäre. Gleiches gilt auch für die deutsche Übersetzung "Seelenfutter" (oder "Seelenkost", wie Wikipedia meint).

Gebratene Kochbananen - Was für die eine fremd und exotisch klingt, wärmt des anderens Seele.

Vom Konzept her meint Seelenfutter wohl Nahrung, die einem warm ums Herz werden lässt, weil man positive Erinnerungen daran hat.

Nun ist das mit dem Essen, das man von früher kennt und mag halt so ne Sache. Vielen, die sich mit Ernährung auseinandergesetzt haben, wird es schwer fallen, die Gerichte mit der kindlichen Unbeschwertheit zu geniessen, mit der sie sie früher gegessen haben. Mir geht das jedenfalls so. Gedanken an verstopfte Arterien, Tierleid, Milchpropaganda und zweifelhafte Agrarpolitik  stören den Seelentrösteffekt doch ungemein.

Was also tun? 

Eine Möglichkeit ist es, die entsprechenden Gerichte anzupassen (kennt man als sich vegan ernährende Person). Nur schmeckt's halt jeweils nicht gleich. Nicht unbedingt schlechter, aber halt anders und wenn's anders schmeckt, funktioniert das mit den Erinnerungen halt nicht so.

Eine weitere Möglichkeit bietet die Abstraktion, welche aber ihrerseits aber das gleiche bewirkt. Brei an sich bietet der Seele halt etwas anderes als der Griesbrei von <Bezugsperson X>.

Schliesslich bleibt einem noch, neue positive Erinnerungen zu schaffen, die beim Hervorholen der Seele gut tun. Und das dauert halt seine Zeit. So weit bin ich noch nicht.

Wenn euch interessiert, was andere Leute so unter Soulfood verstehen, schaut doch bei Jessi rein.

Samstag, 15. Februar 2014

Gemüsesteckbrief: Kabis


A.k.a. Weisskohl
Schmeckt: in Curries, in gebratenem Gemüse, als Salat, auf Gemüsekuchen
Schmeckt objektiv betrachtet am Besten: überall und zu allem
Und sonst? Gibt's in rund und in flach.
Wenn man nicht unbedingt ganze Blätter braucht (als Wraps oder so): so vierteln, dass der Strunk geviertelt wird, diesen rausschneiden und den Rest kleinschnippeln. Das Innere des Strunks ist essbar.
Ist gemäss der Gemüseumfrage niemandes Lieblingsgemüse.
Ergänzungen willkommen!

Mittwoch, 12. Februar 2014

Themenmusik: Ziffern in Künstlernamen

In der Rubrik "Themenmusik" erscheint hier ab und zu Musik, die auf den ersten Blick nicht besonders viel gemeinsam hat, auf den zweiten aber eben irgendwie schon. Mal sind die Gemeinsamkeiten banal, manchmal auch weniger.

Heute: Ziffern in Künstlernamen.

4 Non Blondes - What's Up

999 - Found Out Too Late

L7 - Everglade

Welche Lieder eines Künstlerin, eines Künstlers oder einer Gruppe mit mindestens einer Ziffer im Namen mögt ihr gerade?

Samstag, 8. Februar 2014

Gemüsesteckbrief: Aubergine

Eggplant
Foto von NellieMcS
A.k.a. Eierfrucht, Melanzani
Schmeckt: nicht roh, angekokelt (ohne das Schwarze, z.B. als Baba Ghanoush), zu Pilzen (muss allerdings sehr viel länger gekocht werden), mit Kreuzkümmel, Pfeffer, Sojasauce oder als Auberginenpizza
Schmeckt objektiv betrachtet am Besten: Unbekannt
Und sonst? gibt's nicht nur in Schwarz. Ist gemäss der Gemüseumfrage niemandes Lieblingsgemüse.
Ergänzungen willkommen!

Samstag, 1. Februar 2014

We Have a Winner! Ergebnisse der Gemüseumfrage

Rangverkündigungen beginnen aus dramaturgischen Überlegungen üblicherweise nicht beim Gewinner. Diese schon.

Eine Weile war's ja schon abzusehen, aber dass es so klar werden würde, hätte ich nicht gedacht. Der klare Gewinner der Gemüseumfrage ist Broccoli!

Platz 1: Broccoli
Auf Platz 2 hat es ein enger Verwandter des Gewinners geschafft (weit abgeschlagen allerdings): Blumenkohl.
Platz 2: Blumenkohl
Platz 3 belegt überraschend und entgegen landläufigen Vorurteilen ein grünes Blattgemüse: Spinat.

Platz 3: Spinat
Doch es gibt auch einige Verlierer der Abstimmung. Drei Gemüsesorten haben gar keine Stimme erhalten. Offenbar niemandes Lieblingsgemüse sind Aubergine, Knollensellerie und Kabis (aka Weisskohl). Allerdings heisst das nicht, dass sie niemand mag! Wer weiss, wie die Abstimmung ausgegangen wäre, wenn man mehrere Sorten hätte auswählen können.

Danke an alle, die mitgemacht haben!